Kulturtipp für München: „Jean Paul Gaultier / From the Sidewalk to the Catwalk“

Jean Paul Gaultier hat seinen Ruf als Enfant terrible der Haute Couture in der Modeszene nicht von ungefähr. Wie kein Zweiter fordert er mit seinen kühnen und ironischen Kreationen unsere Vorstellung von Mode und Schönheit heraus.
Kulturtipp für Augsburg: Das tim in Augsburg

Foto: MMFA, Denis Farley Mannequins mit Projektionen: Konzept UBU/Compagnie de création

Exklusiv in Deutschland zeigt die Kunsthalle München eine umfassende Ausstellung, in der das vielfältige und faszinierende Werk Jean Paul Gaultiers gewürdigt wird. Nachdem in Paris über 420.000 Besucher die Schau erlebt haben, bietet die Kunsthalle nun die letzte Chance, in Gaultiers wunderbare Modewelt einzutauchen.

In der Ausstellung werden über 140 seiner Kreationen von den frühen 1970er Jahren bis heute präsentiert: Haute-Couture- und Prêt-à-Porter-Modelle ebenso wie Theater-, Tanz- und Filmkostüme.

Die Ausstellung ist vom 18.9.2015 – 14.2.2016 für das Publikum geöffnet und es gibt auch ein interessantes Begleitprogramm. Neben Vorträgen finden u.a. Afterwork Events und Themenführungen durch die Ausstellung statt.

Passende Stoffe für zum Beispiel das bekannte Breton-Shirt, das Gaultier gern selbst trägt, finden sich natürlich auch im Sortiment von stoffe.de:
Jersey Drop Stripes 7Chiffon 5Leinen Medium 13

Kulturtipp für Augsburg: Das tim in Augsburg

In unserem heutigen Kulturtip stellen wir euch das Staatliche Textil-und Industriemuseum Augsburg, kurz tim, vor. Das Besondere an diesem Museum ist vor allem, dass die Besucher die Mode-und Textilgeschichte hautnah miterleben können.

Kulturtipp für Augsburg: Das tim in Augsburg

VENUS (1), 1998 von Stefanie Unruh, Foto Felix Weinold

Die Dauerausstellung dreht sich dabei um die vier M‘s: Mensch, Maschine, Muster und Mode. Die Ausstellung beleuchtet die Schatten sowie die Sonnenseite der Industrialisierung und stellt das Leben des einfachen Arbeiters gegenüber dem des erfolgreichen Unternehmers. Der Besucher bekommt in der Museumsfabrik ein Gefühl dafür, wie schnell sich die Industrialisierung vollzogen hat, und kann neben hochmodernen Fertigungsanlagen, auch historische Webstühle betrachten.

Besonders sehenswert ist die Musterbuchsammlung, die in den Hallen des tim‘s von dem bekannten Atelier Brückner in Szene gesetzt worden ist. Die Sammlung umfasst tausende Stoffe und präsentiert über 200 Jahre Mode, Muster und Design. Um sich die diversen Stoffe auch in Aktion vorstellen zu können, hat das tim über vier Meter hohe Grazien installieren lassen. Diese dienen „als interaktive Projektionsfläche und übersetzen die digitalisierten Stoffmuster eindrucksvoll in die dritte Dimension.“

Für alle Modeverrückten gibt es dann noch den Laufsteg, auf dem Kleider aus allen Epochen zu bestaunen sind. So bekommen die Besucher, ob Groß oder Klein, einen umfassenden Einblick in den Wandel der Kostüm-und Modekunst. Aber nicht nur die schönen historischen Kleider stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern auch moderne Textilien und intelligente Kleidung geben den Besuchern ein Idee, wie Textilien und Mode in Zukunft benutzt und verstanden werden könnte.

Der Besuch des tim‘s lohnt sich für alle diejenigen die Spaß an Mode, Kunst und Geschichte haben. Besonders für Kindergeburtstage oder Schulklassen werden viele Workshops angeboten, in denen der Umgang mit Textilien gezeigt wird und jeder selbst kreativ werden kann. Sei es beim Bedrucken von Taschen oder beim Fertigen von eigenen Schmuckstücken, das Museum gibt jedem die Möglichkeit Stoffe, Mode und Muster selbst zu erleben und kreativ zu gestalten.

Wenn du nun Lust bekommen hast dich mit Mode aus anderen Epochen auseinanderzusetzen, dann schau doch mal in unserer Inspiration Modedekaden vorbei. Vielleicht findest du ja einen faszinierenden Stoff, der dich für ein neues Nähprojekt inspiriert.

Leinen Medium 26 Classic Stars 0,8 cm, 16 Tula Tendril 2

Kulturtipp für Dresden: Die Logik des Regens / Logical Rain

Kulturtipp für Dresden: Die Logik des Regens / Logical Rain

Wie man Textildrucke in virtuoser Schneidearbeit aus einem handgeschöpften Maulbeerbaumpapier fertigt, das zeigt die Ausstellung „ Die Logik des Regens/ Logical Rain“ vom Kurator Wolfgang Scheppe, die er zusammen mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden organisiert hat und die im Elbflügel des Japanischen Palais gezeigt wird.

Als im 19. Jahrhundert die ersten Katagami-Druckformen nach Europa kamen, gewann die hochentwickelte Kunst des japanischen Musterdekors starken Einfluss auf die westliche Ornamentik in Kunst, Kunsthandwerk und dem entstehenden Industriedesign. In der Ausstellung werden nun die nach 125 Jahren in Dresden wiederentdeckten japanischen Schablonen zum Färben von Samurai-Kimonos präsentiert.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22.Februar 2015 und ist von 10 Uhr bis 18 Uhr für Besucher geöffnet - montags ist das Museum geschlossen. Zur besonderen Atmosphäre der Ausstellung im Elbflügel des Japanischen Palais gehört eine mit dem italienischen Elektronikmusiker Renato Rinaldi entwickelte Sound-Installation, in der ein zufallsgesteuertes Programm das Geräusch fallenden Regens moduliert.

Mehr Informationen dazu findest du auf der Seit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Bei stoffe.de findest du auch tolle Stoffe mit asiatischen Drucken und ein Schnittmuster für eine asiatisch inspirierte Tunika:
Emi 4 Kayo 2 Tunika / Kleid , KwikSew 3533

Kulturtipp für Frankfurt: Body Talks – 100 Jahre BH

Vor 100 Jahren wurde er patentiert – der erste Büstenhalter, entworfen von der Amerikanerin Mary Phelps Jacob. Seit der Entwicklung hat der BH immer wieder für Aufsehen gesorgt und wie kein anderes Kleidungsstück spiegelt das kleine Stück Bekleidung politische und kulturelle Umbrüche wider.

ezebee Im Vordergrund der Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt steht deshalb die kommunikative Wirkung der formenden Wäsche:

Von den frühen Frauenrechtlerinnen im Kampf gegen das Korsett über Hollywoods Busenwunder bis hin zu BH-Verbrennungen der 68er oder Oben-ohne-Proteste heute.

Zum Jubiläum des Patents widmet sich die Ausstellung »Body Talks–100 Jahre BH« vom 10. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015 der Geschichte des BHs als Kommunikationsmedium von seiner Erfindung bis in die Gegenwart.

Ein großes Rahmenprogramm mit abwechslungsreichen Workshops, Abendveranstaltungen und Filmvorführungen ergänzt die Ausstellung. Informationen dazu findest du auf der Webseite des Museums.

Auch bei stoffe.de findest du Materialien mit denen du deinen eigenen BH entwerfen kannst:
BH-Bügel Gr. 90 Bikiniverschluss 84 (25) Trägerfeststeller 4 (13)

Kulturtipp für Krefeld: „Häkelkosmos – Vom Korallenriff zum Schwarzen Loch“ im Deutschen Textilmuseum Krefeld

Kulturtipp für Krefeld: „Häkelkosmos – Vom Korallenriff zum Schwarzen Loch“ im Deutschen Textilmuseum Krefeld

Was man alles aus einem einzelnen Faden gestalten kann, das zeigt die Ausstellung „Häkelkosmos – Vom Korallenriff zum Schwarzen Loch“ im Deutschen Textilmuseum Krefeld. Denn aus Garn kann man nicht nur Mützen häkeln, sondern auch viele faszinierende Objekte.

Gezeigt werden in der Ausstellung mehr als 70 textile Kunstwerke, die sich mit der Natur und naturwissenschaftlichen Themen befassen.

Prominentestes Objekt ist das Föhrer Riff, ein riesiges gehäkeltes Korallenriff. Es ist im Jahr 2012 im Rahmen eines Projektes des Museums Kunst der Westküste auf der Insel Föhr entstanden, wurde von mehr als 700 Personen hergestellt und besteht aus etwa 5.000 Einzelteilen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Dezember und ist immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Bis zum Ende der Ausstellung gibt es auch noch verschiedene Führungen und ein begleitendes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. Informationen dazu findest du auf der Seite vom Deutschen Textilmuseum Krefeld.

Wenn du nun Lust bekommen hast einen eigenen Kosmos zu gestalten, dann findest du bei stoffe.de jetzt neben Stoffen auch die passende Wolle:
Rellana – Cotton Soft  (0031) Rellana – Flotte Socke 4fach Kolibri (6208) Lamana - Nazca (0024)

Kulturtipp für Brandenburg: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“

Kulturtipp für Brandenburg: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“ Schon seit mehr als 20 Jahren gibt es die Möglichkeit in der Nähe von Potsdam einen Einblick in die Handweberei zu bekommen. Die Handweberei „Henny Jaensch-Zeymer“ ist sowohl ein Museum als auch eine immer noch aktive Produktionsstätte von handgewebten Textilien. Seit 1927 werden auf 16 originalen 200 bis 300 Jahre alten Webstühlen Stoffe hergestellt.

In der Werkstatt kann auf Schautafeln, an Modellen und im Buch des Hauses je nach persönlichem Interesse mehr über die nicht alltäglichen Arbeiten des Weberhandwerkes erfahren, wie zum Beispiel das Ketteschären und -bäumen.

Den immer noch aktiven Webern in der Werkstatt kann während ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden und natürlich beantworten sie auch gerne Fragen zu ihrer Arbeit! Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen findest du auf der Webseite der Handweberei.

Die Stoffe in unserem Sortiment werden nicht in Handarbeit gewebt, sondern an großen Webmaschinen, doch einige haben trotzdem einen handgemachten „Charakter“. Hier ist eine Auswahl:
Linen Stripes 2 Weave Peru 4 Chambray Denim

Kulturtipp für Wolfsburg: K u n s t & T e x t i l – Stoff als Material und Idee in der Moderne von Klimt bis heute



Textilien üben seit Jahrtausenden eine Faszination auf die Menschen aus. Gerade in der heutigen Zeit, wo so vieles nur noch virtuell verfügbar ist, werden sinnliche Erlebnisse sehr begehrt. Stoffe sind das ideale Medium, diesem Bedürfnis nach Sinnlichkeit nachzukommen: Sie weisen einen Reichtum an Webarten und Texturen auf, über Jahrtausende entwickelt, weltweit vorzufinden.

Mit einer historisch weit gespannten Ausstellung widmet sich das Kunstmuseum Wolfsburg erneut einem Lebens-Thema aus Sicht der Kunst: multimedial, interdisziplinär und die verschiedensten Kulturen umfassend.

Rund 200 Exponate von über 80 bekannten und rund 60 weiteren anonymen, nicht überlieferten Künstlern umfasst diese groß angelegte Ausstellung, darunter hochkarätige Gemälde von Gustav Klimt, Vincent van Gogh, Edgar Degas, Henri Matisse, Paul Klee und Jackson Pollock. Gezeigt werden auf den rund 2.700 qm Ausstellungsfläche auch Artefakte, die keine namentlichen Schöpfer kennen, wie etwa ein gewobener Stoff aus dem alten Peru aus der Sammlung von Anni Albers.

Die Ausstellung ist noch bis zum 02.03.2014 geöffnet und neben den öffentlichen Führungen am Wochenende steht dem Besucher ein Audioguide in den Sprachen Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Eine Auswahl an interessanten Textilien, die wie von Kunstwerken inspiriert aussehen und die zu neuen kunstvollen Kreationen inspirieren, findest du hier:
Wool Coat Checks 1 Duchesse Satin 8 Yarn Mix Zig Zag 22
Bild: Blick in die Ausstellung Kunst & Textil – Stoff als Material und Idee in der Moderne von Klimt bis heute (12.10.2013 - 02.03.2014), Kunstmuseum Wolfsburg. Links: Gerhard Richter,Yusuf, 2009, Gewebter Jacquard- Wandteppich, Editionen CR:142, 276 × 378 cm Privatsammlung. Mitte: La broderie, tapisserie faisant partie de la vie seigneuriale, um 1520, Wandteppich. Höhe links: 265 cm / Höhe rechts: 264 cm, Länge oben: 224 cm / Länge unten:220 cm Musée de Cluny, Paris. Rechts: Gerhard Richter, Musa, 2009, Gewebter Jacquard-Wandteppich, Editionen CR: 141, 276 × 378 cm, Privatsammlung. Foto: Marek Kruszewski

Kulturtipp für Ulm: Gewebte Identitäten. Afrikanische Textilien und Fotografien aus den Sammlungen Weickmann und Walther

Kulturtipp von stoffe.de für Ulm: Gewebte Identitäten. Afrikanische Textilien und Fotografien aus den Sammlungen Weickmann und Walther Heute ist Baumwolle eine der günstigsten Fasern. So werden Baumwollstoffe gerne von Nähanfängern verwendet. Im frühen 17. Jahrhundert hatte Baumwolle jedoch eine ganz andere Bedeutung, denn in Europa waren Textilien aus diesem Material selten und teuer.

Die Ausstellung „Gewebte Identitäten. Afrikanische Textilien und Fotografien aus den Sammlungen Weickmann und Walther“ im Ulmer Museum stellt zwei einzigartige afrikanische Gewänder aus dem frühen 17. Jahrhundert in den Mittelpunkt. Die beiden Tuniken sind Teil der Kunst- und Naturalienkammer des Ulmer Kaufmanns Christoph Weickmann und die weltweit ältesten noch erhaltenen Baumwolltextilien aus Westafrika. Vermutlich kleideten sie einst einen König oder einen reichen Edelmann.

In der Ausstellung werden die historischen Textilien in Beziehung zu afrikanischen Porträtfotografien und Videoarbeiten aus der Walther Collection gesetzt. Die Ausstellung ist noch bis 12.01.2014 geöffnet. Es gibt ein interessantes Begleitprogramm mit Exkursionen und Führungen durch die Ausstellung.

Stoffe im afrikanischen Look findest du hier bei stoffe.de:
African Safari 1 Jersey Cuamba 1 Route Africa 1

Kulturtipp für Kassel: „Neu beTRACHTet – Hessische Tracht in neuem Gewand“

Kulturtipp Juli bei stoffe.de

Impression aus der Ausstellung, Foto. Michael Wilfling

In Zusammenarbeit mit der Elisabeth-Knipping-Schule in Kassel entstand die Ausstellung in der Museumslandschaft Hessen Kassel. Ursprung war in 2012 die Modenschau des Fachbereichs „Textiltechnik und Bekleidung“, die ganz unter dem Motto „Tracht“ stand. Von den Schülerinnen und Schülern wurden selbstgeschneiderte, durch historische Trachten inspirierte Modelle vorgeführt. Bei der Museumslandschaft Hessen Kassel entwickelte sich daraus die Idee, die Modelle zusammen mit ihren historischen Vorbildern in einer Ausstellung zu präsentieren.

Damit sind erstmals seit vielen Jahren auch wieder Ausschnitte aus der umfangreichen Trachtensammlung der Abteilung Volkskunde der Museumslandschaft Hessen Kassel zu sehen. In Gegenüberstellung zu den „alten“ Objekten aus verschiedenen hessischen Trachtenregionen symbolisieren die „neuen“ Modelle in überspitzter Form den Wandel in der Tracht: in Form, Farbigkeit und Material.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. August geöffnet und Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Lust auf Trachten bekommen? Kreiere dein ganz eigenes Modell mit diesen Stoffen und Kurzwaren:
Trachtenknopf Ornament Checks Verbier 2 Trachtenborte Edelweiß

Kulturtipp für Chemnitz: Reiz & Scham – Dessous. 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche

20% Rabatt auf alle Stoffe bei stoffe.de

Foto Quelle: Fotografin: D. Schleich, Chemnitz, Rechte: IMC

Die Ausstellung „Reiz & Scham - Dessous. 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche“ im Sächsischen Industriemuseum in Chemnitz zeigt die Geschichte der Dessous anhand von mehr als 500 Originalexponaten. Präsentiert wird, wie sich die Unterwäsche in den letzten zwei Jahrhunderten wandelte und wie sich der Blick auf Krinoline & Co. veränderte. Denn Unterwäsche kann vieles sein: modisch oder altbacken, gesund, hygienisch, funktional oder einfach nur sexy.

Die Ausstellung mit zahlreichen Originalexponaten, Modejournalen, Fotos, Accessoires und Filmausschnitten gliedert die Geschichte der Unterwäsche nicht chronologisch, sondern nach Blickweisen. Denn je nach Perspektive und der Inszenierung stellt sich die Unterwäsche völlig anders dar.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 7.Juli.

Mit dem richtigen Schnittmuster ist es auch kein Problem selber Unterwäsche zu nähen. Hier haben wir ein paar passende Schnittmuster und Handarbeitsbücher für euch zusammengestellt.
BH, KwikSew 3594 Bustier und Panties, KwikSew 3301 Traumhafte Dessous nähen