Im Blogporträt: Melanie von 500daysofsewing.de

Melanie liebt das Nähen und dafür steht ihr Blog 500daysofsewing.de. Neben ihrem liebsten Hobby ist ihr auch der Austausch mit ihren Lesern und anderen Bloggern sehr wichtig und ein Grund, warum sie mit dem Bloggen angefangen hat. Im Blogporträt: Melanie von 500daysofsewing.de In ihren Blogbeiträgen versucht Melanie nicht nur zu zeigen, was sie genäht hat, sondern strickt eine ganze Geschichte um die Entstehung des Kleidungsstückes. Wie ist das Stück entstanden, was war schwierig, gab es irgendwelche großen Hürden, war das Schnittmuster einfach zu befolgen und welches vielleicht nicht ganz alltägliche Zubehör hat geholfen? Dabei ist das Nähen und Bloggen immer noch reines Hobby und hat nichts mit ihrem Beruf zu tun, wobei Melanie nicht ausschließt, dass sich das irgendwann ändert.

Mit 31 bekam Melanie durch Zufall ihre erste Nähmaschine, ein Erbstück, dass sie leider dann nicht zum Laufen bekommen hat. Doch irgendwie faszinierte Melanie der Gedanke mit der Nähmaschine eines Tages vielleicht sogar mal Kleidung zu nähen. In ihren Gedanken war Kleidung nähen unglaublich schwer und eher den professionellen Schneiderinnen vorbehalten. Dass sie das überhaupt eines Tages mal können würde, war für sie fast unvorstellbar!

Mittlerweile hat Melanie nicht nur eine Nähmaschine, sondern ein gut ausgestattetes Nähzimmer und näht fast ausschließlich Kleidung für sich.

Dieses Jahr hat sie das Nähen von Wohlfühlklamotten für sich entdeckt. Neben dem Sweatshirtkleid nach dem Schnitt „Frau Fannie“ von Schnittreif, gehört auch die Sweatjacke aus dem Buch „Ein Schnitt vier Styles“ von rosa p. zu der „Home Chic Kollektion“, die dieses Jahr die Freizeitbekleidung ablösen sollen. Die Kleidungsstücke werden dann wohl hauptsächlich am Wochenende getragen, doch vielleicht schmuggelt sich das ein oder andere bequeme Teil auch in die Arbeitsgarderobe – schließlich ist Sportwear Trend!

Bequem, aber auch modisch sind die verschiedenen Sweatshirts, die Melanie bereits genäht hat. Gerne kombiniert sie die Oberteile mit dem einzigen selbstgenähten Rock aus Webware, eine klare Lücke in ihrer me-made Garderobe. Dabei bleibt sie immer neugierig , probiert gerne verschiedene Schnittmuster aus und lernt immer wieder neue Nähtechniken.

Etwas, womit sie wohl vor einem Jahr nie gerechnet hätte ist, dass das Nähen von BHs irgendwann auch zu ihren Näherfolgen gehören würde. Über ihren ersten Versuch berichtete sie bereits in ihrem Blog. Mittlerweile hat Melanie schon verschiedene Schnitte ausprobiert, wie zuletzt das Modell „Shelley“ von Beverly Johnson.

Melanie liebt es sich mit neuen Ideen zu fordern. und neben der Home Chic Serie plant sie, sich auch mehr mit dem Nähen von Sportbekleidung zu beschäftigen. Es ist einiges zu beachten, wenn man Funktionsstoffe verarbeitet und ihre Expertise will Melanie in ihrem Blog mit euch teilen.

Reinlesen lohnt sich also!

Langsam macht sich Melanie auch schon Gedanken um ihre eigene Herbstgarderobe und so sind bei ihren Lieblingsstoffen zwei Herbstqualitäten dabei.
Walkloden 33Long Island Ornament 3Mantelstoff Janina 5

Im Blogporträt: Elke von ellepuls.com

Elke, die Bloggerin und Namensgeberin hinter Elle Puls, ist eigentlich gelernte Hotelmanagerin, doch schon immer war sie zum Ausgleich in ihrer Freizeit kreativ. Erst eher im Papeterie Bereich, denn von 2006 bis 2011 verkaufte sie über DaWanda die Produkte aus ihrer kleinen Kartenmanufaktur für Hochzeitskarten aus Holz. Im Blogporträt: Elke von ellepuls.com Nach der Geburt ihres dritten Kindes in 2012 entschied sie sich jedoch die Manufaktur aufzugeben, doch kreativ wollte die Mutter dennoch noch bleiben. So entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Nähen neu – und entdeckte zeitgleich die Näh-Blogosphäre, von der sie auch ein Teil werden wollte.

Zu Beginn bloggte Elke über genähte Kinderkleidung, denn das waren die ersten Projekte, die sie mit der Nähmaschine umsetzte. Das Nähen an der Maschine hatte sie noch in der Schule gelernt. Die Klosterschule, die Elke besuchte, unterrichtete nämlich noch einmal in der Woche Handarbeitsunterricht. Als Teenie setzte sich Elke auch manchmal, außerhalb der Schule, an die alte Singer-Nähmaschine, die in der Familie vorhanden war.

Die wahre Nähleidenschaft wurde bei Elke aber erst dann entfacht, als sie feststellte, dass sie mit der Nähmaschine auch Kleidung für sich und ihre Figur nähen konnte. Mit einer Körpergröße von schlanken 1,82 m ist Elke vielmals die Konfektionskleidung an Bein oder Arm zu kurz.

Mit der Einsicht „Das kann ich selbst ändern!“ legte Elke los und brachte sich einfache Schnittanpassungen und das Erstellen von Schnittmustern selbst bei. Mittlerweile gibt es zwar auch immer mehr Firmen, die Bekleidung für Langgrößen herstellen, doch dafür interessiert sich Elke nicht mehr – sie näht nun (fast) nur noch selbst.

Und sie erstellt selbst Schnittmuster, die sie dann als PDF Version verkauft. Ihr erstes eigenes Schnittmuster war „Bethioua“ ein Raglanshirt für Damen, das es aktuell sogar als Freebie für die Kleidergröße 32 gibt! Das Schnittmuster bietet sich auch zum Verlängern als Kleid an und ein Bethioua Kleid aus Sommersweat ist derzeit Elkes Favorit im Kleiderschrank.

Dabei ist der Kleiderschrank von Elke nicht mehr so prall gefüllt, wie zu der Zeit, als sie noch Konfektion kaufte. Denn mit dem Nähen machte Elke sich auch immer mehr Gedanken um das Thema „Capsule Wardrobe“, also möglichst kombinierfreudige Lieblingsteile im Schrank zu haben und insgesamt mit weniger auszukommen. Dabei legt sich Elke nicht auf eine Maximalzahl an benötigten Kleidern fest, sondern bei ihr steht die Vernetzung der Kleidungsstücke untereinander im Vordergrund. Das bedeutet, dass sie sich sehr gut überlegt, was sie näht und in welcher Farbe das neue Teil ist.

Neben dem Bloggen organisiert Elke auch das Nähcamp, eine Veranstaltung für Nähbloggerinnen und Nähbegeisterte zum gemeinsamen Nähen und Netzwerken. Bisher fand das Nähcamp dreimal in Berlin statt und Elke überlegt jetzt schon, was sie sich für 2017 Neues einfallen lässt.

Und auch ein neues Schnittmuster ist schon in der Planung – aber natürlich nicht in Standardgrößen, sondern nur für Langgrößen.
In einer Facebookgruppe für große Frauen tauscht sich Elke mit anderen Frauen aus und findet sehr viel Inspiration für gefragte Schnitte und Erklärungen für Schnittanpassungen.
Auf Elkes Blog wird es also nicht langweilig, denn jeden Tag näht sie etwas und arbeitet an Blogposts!

Und bei stoffe.de hat Elke auch schon einige Stoffe für ihre Projekte gefunden:
Batist Uni 8Sweatshirt Glatt 3Bio Single Jersey 2

Im Blogporträt: Marina von metterlink.de

Marina liebt das Nähen und darüber bloggt sie seit Mitte 2013 auf ihrem Nähblog metterlink.de. Ihre Leidenschaft für das Nähen und Kreativsein teilt sie mit ihren Lesern und mag besonders diesen kreativen Ausgleich zu ihrem „normalen“ Job.
Im Blogporträt: Marina von metterlink.de Dabei begann Marina erst vor drei Jahren richtig intensiv mit dem Nähen von Bekleidung, Taschen und Dekoration für ihr Zuhause. Eigentlich war die neue Nähmaschine hauptsächlich zum Ausbessern und Flicken gedacht, doch bald entdeckte Marina die vielen Nähblogs in denen andere Frauen zeigen, was sie für tolle Bekleidung selbst nähen und so probierte sie sich auch einfach mal an einem Nähprojekt.

Mittlerweile näht Marina von der Jeans über Abendkleider und Wintermäntel, alles, was sie sich in ihrem Kleiderschrank wünscht. Und besonders gerne probiert sie Schnittmuster von Indie-Designern aus, wenn sie in den Modellen von Burda nicht das passende findet.

Warum sie so gerne selbst näht, hat Marina in einem Blogpost zusammengefasst. Besonders für sie, die eine Kleidergröße trägt, die in der Damenmode als Übergröße gilt, ist das Nähen eine tolle Möglichkeit sich modische Bekleidung nach den eigenen Wünschen auf den Leib zu schneidern. Und manchmal zeigt sich dann, dass ein Schnitt, der eigentlich nur für kleine Größen gedacht ist, auch in Übergröße sehr schön aussieht.

2015 war für Marina ein besonderes Jahr, denn im Januar startete sie ein kleines Experiment: „Ein Jahr ohne Shoppen“ – die Idee war es, keine Sachen zu kaufen, die Marina nicht auch selbst nähen konnte. Erlaubt waren also immer noch Shopppingausflüge, um neue Schuhe oder Socken zu kaufen, doch alles, wofür es Schnittmuster gibt, oder wofür sie Schnitte abwandeln konnte, wollte Marina selbst nähen.

Und das Jahr war ein voller Erfolg. Marina konnte in der Zeit nicht nur ihre Nähfähigkeiten weiterentwickeln, da sie sich zum Beispiel an die ersten selbstgenähten Jeans traute, sondern fühlte sich mit ihrer selbstgenähten Garderobe auch sehr wohl und gut in ihrer Haut. Ein ausführliches Fazit zu dem Experiment findest du hier in ihrem Blog.

Neben den Nähprojekten für die eigene Garderobe, näht sie aber auch immer wieder Geschenke für neue kleine Erdenbürger oder ihre Familienmitglieder.

Und eins ist sicher: Mit dem Nähen wird Marina noch lange ein Hobby haben, das sie begeistert und das sie gern auf ihrem Blog mit ihren Lesern teilt.

Bei der Auswahl an Stoffen aus dem Sortiment von stoffe.de fiel es ihr schwer drei Favoriten zu finden, doch nach langem Stöbern wanderten diese drei Stöffchen auf ihre Wunschliste:
Jersey Drop Stripes 11Viskosejersey Leicht 2Sweatshirt Glatt 23

Interview und Gewinnspiel:
„1 Schnitt – 10 Kleider“ von Laura Hertel

Sommerzeit ist Kleiderzeit und diese Neuerscheinung aus dem EMF Verlag ist das ideale Buch für alle Kleiderprojekte. In „ 1 Schnitt – 10 Kleider“ erklärt die Bloggerin und Buchautorin Laura Hertel, wie du aus einem Grundschnitt zehn verschiedene Kleidervarianten nähst. So kannst du deinen Kleiderschrank mit vielen hübschen Einzelteilen füllen.

Interview und Gewinnspiel: „1 Schnitt – 10 Kleider“ von Laura Hertel

Ich habe Laura ein paar Fragen rund um das Nähen und ihr Buch gestellt.

Liebe Laura, stelle dich doch unseren Lesern, die dich vielleicht noch nicht kennen, kurz vor.
ch bin Laura aus Leipzig und blogge als „Tagträumerin“. Meinen Blog habe ich schon vor meiner Ausbildung als Maßschneiderin und Modedesignerin begonnen. Ich bin 26 Jahre alt und nähe privat seit 12 und beruflich seit 8 Jahren - wie die Zeit vergeht!

War ein Buch schon immer dein Wunschtraum?
Ich liebe es einfach zu schreiben und war schon in der Schule Chefredakteurin der Schülerzeitung. Außerdem gebe ich mein Wissen total gern an andere weiter. Beim Bücherschreiben kann ich beides miteinander vereinen, meine Liebe für Farben und Styling ausleben und viele Menschen erreichen - perfekt also!

Wie kam es zu der Idee Kleider für das Buch zu nehmen?
Ich trat mit einer eigenen Idee an den Verlag heran, aber die letztendliche Buchidee kam von Edition Michael Fischer. Kleider sind einfach ein absoluter Klassiker im Schrank jeder Frau und lassen sich ganz wunderbar durch verschiedene Längen, Ärmel-, Rock- und Kragenformen variieren.
Meine Kenntnisse aus Ausbildung und Studium konnte ich hier voll einbringen, denn alle Kleider basieren auf einem einfachen Grundschnitt, der immer wieder variiert wird. Hat man also einmal den Grundschnitt auf die Körpermaße angepasst, sind die Variationsmöglichkeiten endlos.

Welchen Stoff empfiehlst du für das erste Kleiderprojekt?
Ein Baumwollbatist oder ein Popeline ist immer eine gute Wahl, denn der Stoff trägt sich im Sommer angenehm und ist auch einfach zu verarbeiten, da er einen guten Griff hat. Auf stoffe.de gibt es eine große Auswahl schöner Baumwollstoffe. Das sind meine Favoriten, die sich besonders gut für das erste selbstgenähte Kleid eignen
Cotton Light Muscheln 2Cotton Vintage Hearts 2Classic Dots 0,2 cm, 20


Dein Lieblingskleid aus dem Buch ist...
Ich liebe sie alle, aber Kleid „Birdie“ vom Titel ist einfach mein absoluter Liebling und wandert nun auch in meinen eigenen Kleiderschrank!

Du hast in Leipzig einen eigenen Laden für maßgeschneiderte Brautmode, mittlerweile hast du schon dein zweites Buch geschrieben und schreibst auch fleißig für deinen Blog - wie findest du für all das Zeit?
Ich habe einen wunderbaren Mann, tolle Freunde und mittlerweile auch ab und zu Praktikantinnen, die mich sehr unterstützen. Ansonsten hat auch mein Tag nur eine begrenzte Zahl an Stunden und das Zauberwort lautet: Prioritäten setzen!

Hast du schon weitere Buchideen?
Klar, die schlummern immer in meinem Kopf. Ein Buch oder einen E-Course zum Thema Kleiderschrankplanung möchte ich beispielsweise schon seit Langem verwirklichen.

Vielen Dank für deine Zeit, Laura!

Kleiderschrankplanung ist ein gutes Stichwort, denn gerade das müssen wir Hobbyschneiderinnen ja oftmals nachträglich lernen – in vielen Fällen wird man von schönen Stoffen so angezogen, dass man gar nicht darüber nachdenkt, wie die Garderobe später zusammen passt.
Bei einem Kleid ist das egal, denn im Sommer muss Frau nur noch den passenden Schuh dazu kombinieren und fertig ist das Outfit. Und ein solches Outfit hast auch du vielleicht bald im Kleiderschrank!
Interview und Gewinnspiel: „1 Schnitt – 10 Kleider“ von Laura Hertel

Verlosung:
Passend zum lässigen Modell „Pullikleid Ellie“ aus dem Buch, haben wir ein Paket aus Stoff, Garn und dem Buch zusammengestellt. So kannst du mit dem Gewinn dieser Verlosung gleich loslegen und das Kleid aus Viskosejersey nachnähen!

Um mitzumachen und eins der fünf Pakete zu gewinnen, musst du einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Wir wollen wissen: Hast du schon ein Kleid genäht? Oder bist du totale Nähanfängerin, würdest dich aber gerne mal an ein Kleid wagen?

Bis zum 24.04.2016 23:59 Uhr kannst du an unserem Gewinnspiel teilnehmen!

Bitte beachte, dass dein Kommentar erst nach einer Freischaltung angezeigt wird. Die Freischaltung erfolgt meist innerhalb einer Stunde.

Der Preis wird am Montag, den 25.04.2016, ausgelost und die fünf Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erkennt jeder Teilnehmer die nachfolgenden Teilnahmebedingungen an: Das Gewinnspiel ist kostenlos. Jeder Teilnehmer kann nur in eigenem Namen teilnehmen und erhält lediglich nur eine Gewinnmöglichkeit. Die Barauszahlung eines Gewinns sowie ein Umtausch dessen sind ausgeschlossen. Darüber hinaus ist der Gewinn nicht übertragbar. Eine Gewinnauslosung unter allen korrekten Einsendungen findet im Rahmen eines Losverfahrens mithilfe eines Zufallsgenerators statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der ausgeloste Teilnehmer wird per E-Mail benachrichtigt. Die weiteren Formalitäten der Übergabe des Hauptgewinns werden nach der Verlosung individuell mit dem ermittelten Gewinner vereinbart. Alle eventuell anfallenden (Folge-) Kosten, die bei und/oder durch die Nutzung des Gewinns entstehen, wie zum Beispiel zusätzliche Versandkosten, trägt ausschließlich der Gewinner. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber dem Ausrichter der Verlosung.

Im Blogporträt: Claudia von ganzmeinding.wordpress.com

Seit fast zwei Jahren ist Claudia in der Blogszene mit ihrem Blog „Ganz mein Ding“ aktiv. Neben dem Blog findet man auch Profile von ihr auf Pinterest und Instagram, wo sie ihre Inspiration sammelt und mit ihren Followern teilt. Im Blogporträt: Claudia von ganzmeinding.wordpress.com Nähen, das macht Claudia schon seit ihrer Teenager-Zeit. Gut erinnert sie sich noch an das Kleid, was sie zu ihrem Abiball selbst geschneidert hat. Das war ihr erstes großes Projekt und ganz ohne Schnitt hat sie ein Kleid aus einer teuren Boutique nachgeschneidert, was trotz der geringen Näherfahrung damals ein voller Erfolg wurde.

Mittlerweile näht Claudia mehrmals die Woche an einer ihrer Maschinen. Neben der normalen Nähmaschine hat sie auch eine Overlock und ist trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Umgang der neuen Maschine mittlerweile ein großer Fan vom Jerseynähen.

Claudia liebt es einfach, sich Unikate zu schneidern, die sonst niemand hat und die sie auf ihre Maße anpassen kann. Bezahlbare Mode von der Stange findet sie ziemlich langweilig und es gibt überall das gleiche.

Ab und zu näht die Mutter zweier Söhne auch Taschen oder zeigt DIY-Projekte mit Tutorials. Aber das ist selten der Fall, weil ihr dazu zwischen Arbeit und Familienleben einfach die Zeit fehlt. Im Winter strickt Claudia auch sehr gern, doch auf ihrem Blog gibt es dazu kaum Beiträge, da Claudia selbst sagt, dass sie definitiv besser nähen als stricken kann.

Wenn Claudia erzählt, was sie alles in letzter Zeit selbst gemacht hat, dann kommen da von der gestrickten Mütze über einen Blazer und mehrere Shirts viele Kleidungsstücke zusammen. Nicht immer schafft sie es alles für ihren Blog zu fotografieren und einen ausführlichen Beitrag zu schreiben. Mittlerweile ist aber ein Großteil ihrer Garderobe von ihr selbstgenäht und zum größten Teil farblich aufeinander abgestimmt. So kann Claudia die Teile untereinander kombinieren und fast jeden Tag etwas Selbstgenähtes tragen.

Für die nächsten Monate hat Claudia schon wieder viele Ideen, was alles in ihren Kleiderschrank einziehen soll. Und beim Stöbern auf stoffe.de hat sie auch schon passende Stoffe gefunden. Eine Auswahl seht ihr hier:
Jersey Tito 5Denim Light 2Jacquard Ikat

Im Blogporträt: Anita von lady-petite.de

In ihrem Beruf sitzt Anita im Büro und hat rein gar nichts mit dem Thema „Nähen“ am Hut. Ihr Hobby und ihre Leidenschaft sind jedoch die Nähmaschine, schöne Stoffe und ihr Blog Lady Petite. Ihre elegante Garderobe besteht zu einem großen Teil aus selbstgenähten Lieblingsstücken – und wird demnächst auch noch durch mehr selbstgenähte Accessoires wie Taschen und Gürtel ergänzt, denn Anita hat das Gürtel-Nähen für sich entdeckt. Im Blogporträt: Anita von lady-petite.de Das Anita erst seit 2009 näht, merkt man ihren Kleidungsstücken nicht an, denn die oft nach Burda-Schnitten genähten Modelle sehen immer sehr hochwertig und gut verarbeitet aus. Als sie ihren ersten Nähkurs im Herbst 2009 machte, ahnte sie jedoch nicht, dass das Nähen mal eine ihrer größten Leidenschaften wird, denn eigentlich machte sie den Kurs nur, um zu erfahren, wie sie mit ihrer geerbten Nähmaschine umgehen kann und wie man einen Faden einfädelt.

Da Anita mit ihren 1,60 m meist aus dem Größenschema von Kaufkleidung fällt, war ihr Ziel mit der Nähmaschine umgehen zu können und sich Kleidung anzupassen oder dann auch nach eigenen Ideen umzusetzen. Und dieses Ziel hat sie nach sieben Jahren Nähen auf jeden Fall erreicht!

Auf „Lady Petite“ zeigt Anita ihre neuesten Werke und erzählt ein wenig zu den Ideen, die hinter ihren Kreationen stecken. Die Entstehung eines ihrer Lieblingsmodelle, einem klassischen Trenchcoat, den sie 2014 genäht hat, ist zu einer ganzen Artikelreihe im Blog geworden.

Im letzten Jahr war ihr Lieblingsprojekt ein elegantes Abendkleid, das sie zum zehnjährigen Hochzeitsjubiläum nähte. Ein echtes Traumkleid!

Für die kommende Saison plant Anita viele leichte Sommerkleider mit passenden Blazern und auch eine klassische weiße Bluse, denn das sind Kleidungsstücke, die sie täglich im Alltag und Büro tragen kann. Begeistert ist Anita von den Futterstoffen der Marke Neva’viscon, die es seit Dezember auch bei uns im Shop zu kaufen gibt. Sie hat schon viele Modelle mit dem hochwertigen Futter verarbeitet und liebt das angenehme Tragegefühl.

Anita nimmt sich gern Zeit für das Nähen und ist erst zufrieden, wenn das fertige Modell ihren hohen Qualitätsansprüchen genügt. Denn an der selbstgenähten Garderobe will sie lange Freude haben und kein Teil produzieren, was nach einer Saison schon abgetragen ist.

Für ihre nächsten Ideen hat sie folgende Favoriten unter dem Sortiment von stoffe.de:
Kordelkette – 3 mm 1Soft Flausch Uni 9Magnetverschluss 2

Im Blogporträt: Vanessa von sauber-eingefaedelt.blogspot.de

Nähen, das ist die Leidenschaft von Vanessa und auf ihrem Blog „Sauber eingefädelt“ teilt die Hamburgerin ihre Passion mit anderen Nähbegeisterten. Seit 2014 hat die junge Mutter den Blog zu ihrem Hobby gemacht und ist mittlerweile auch schon mit verschiedenen Nähanleitungen in Zeitschriften vertreten gewesen.

Im Blogporträt: Vanessa von sauber-eingefaedelt.blogspot.de

Eins ihrer letzten Projekte war eine Wickeltasche mit Wickelmatte, das sie für die Zeitschrift „Baby Maschenmode“ aus dem OZ-Verlag produzierte. Die Mutter von zwei quirligen Jungs ist eine echte Taschenexpertin und findet immer neue Varianten von praktischen und hübschen Taschenmodellen.

Gelegentlich findet man auf ihrem Blog aber auch Anleitungen und Ideen für Kissen, Babyaccessoires oder Homeaccessoires wie beispielsweise Stoffkörbe. Das Nähen war für Vanessa zunächst ausschließlich Hobby, ist aber inzwischen zu einer Berufung für sie geworden. Das Schreiben hat sie gelernt, denn sie ist beruflich Redakteurin. Ursprünglich für Europas größtes Gartenmagazin journalistisch unterwegs hat sie nun das Nähen gepackt. Nähen und Gärtnern scheint zunächst einmal sehr weit voneinander entfernt zu sein, letztendlich sind es aber beides Hobbys, bei denen man etwas Schönes mit seinen Händen schafft und die Beschäftigung für Entspannung sorgt.

Kleidung nähen ist nichts für Vanessa, dafür fehlt ihr die Zeit, doch Deko-Gegenstände und besonders Taschen, das ist ihr Ding!
Ihr Nähspektrum konzentriert sich hauptsächlich auf Begleiter für den Alltag. Sie kleidet sich am liebsten mit einer selbstgenähten Tasche.

Vor fast genau sechs Jahren saß Vanessa das erste Mal vor einer Nähmaschine. Sie brauchte damals ganz dringend Lätzchen für ihren Sohn, die gut am Hals abschlossen. Da die junge Mutter so etwas im Handel nicht gefunden hatte und das Nähen per Hand auch nicht das Richtige war, hat sie sich für einen Nähkurs angemeldet und von da an jeden Tag genäht. Seit diesem Zeitpunkt packte sie das Nähfieber und ist bis heute nach jedem fertigen Projekt immer noch total begeistert, was man mit einer guten Idee, ein bisschen Stoff und einer Nähmaschine zaubern kann. Und darüber auf ihrem Blog zu schreiben, ist für Vanessa fast genauso beglückend, wie das Nähen selbst.

Auch im Sortiment von stoffe.de fand Vanessa tolle Stoffe, die sie zu neuen kreativen Ideen anregen. Wie zum Beispiel diese Auswahl:
Figaro 7Long Island Flower 1SCHÖNER WOHNEN – Birdie 4

Im Blogporträt: Katherina von stitchydoo.blogspot.de

Die 32-jährige Katherina bloggt seit 2013 auf ihrem DIY- und Kreativblog Stitchydoo. Dort teilt sie ihre kreativen Projekte und Erfahrungen mit ihren Lesern und bleibt ihrem farbenfrohen Stil mit tollen Stoffkombinationen dabei immer treu. Im Blogporträt: Katherina von stitchydoo.blogspot.de Auf ihrem Blog zeigt die Kreative aus Konz alles, was mit Nadel und Faden so entsteht. Das sind genähte und gehäkelte Dinge querbeet: Taschen, Täschchen, Accessoires, Dekoratives und auch ein wenig Kleidung. Es macht Katherina besonders viel Spaß, schöne Stoffe, Farben, Muster und Materialien zu kombinieren. Schnelle Ergebnisse stehen für sie nicht im Vordergrund, sie genießt vielmehr den Prozess.

Zudem gehört es für Katherina auch dazu, am Ende eines Projektes darüber in ihrem Blog zu berichten, Erfahrungen zu teilen, ihr Fazit daraus zu ziehen und im besten Falle andere damit zu inspirieren, das Projekt auch auszuprobieren.

Der Blog ist ein Ausgleich zum Beruf und in erster Linie ein Hobby. Zwar besuchte Katherina einmal eine höhere Berufsfachschule für Textil und Modedesign und lernte dort viele Grundlagen, am Ende stand für sie dann aber auch fest, dass es beruflich in dieser Richtung nicht weitergehen soll.
Das Nähen, so die Kreative, sollte für sie ein Hobby bleiben und nicht zur Pflicht werden. Während sie dann ein Studium in einer anderen Fachrichtung begann, rückte das Nähen immer weiter in den Hintergrund, und für eine ganze Zeit verlor sie vollständig das Interesse daran.

Das änderte sich mit Mitte Zwanzig und wurde dann zur echten Leidenschaft. Für ihre erste Patchwork-Decke machte sich Katherina im Internet auf die Suche nach Ideen und Inspirationen und stieß auf diverse Handarbeitsforen und entdeckte die ersten Blogs.

Und seitdem sie Kreativblogs liest und Inspirationen nur so auf sie einprasseln, und spätestens seitdem sie selbst einen Kreativblog schreibt, fühlt sie sich ständig inspiriert und hat Lust kreativ zu werden.

Zuletzt hat Katherina gerade eine Tasche fertiggestellt und ist ganz verliebt in die Farb- und Musterkombination. Zudem entstand vor kurzem ein Shirt nach einem Schnitt von Lillesol&Pelle, das aktuell ihr Lieblingskleidungsstück ist. Es ist schlicht, passt zu fast jeder Gelegenheit und ist einfach super bequem. Da werden sicherlich noch weitere Shirts in anderen Farben folgen.

Im Moment häkelt Katherina abends an einem Dreieckstuch, das sie als dicken, gemütlichen Schal tragen möchte. Für den Herbst und Winter hat Katherina noch weitere Pläne, was sie nähen möchte: Es steht auch eine Patchwork Decke auf ihrer To-Do-Liste, doch da ist sie noch nicht in der konkreten Umsetzung, sondern sucht noch nach Stoffen und verschiedenen Mustern.

Sicherlich inspirieren sie diese Stoffe, schließlich hat sie diese selbst aus dem Sortiment von stoffe.de ausgesucht:
Free Spirit – Cosmo Weave 2Free Spirit – Pip 2Free Spirit – Winex 2

Interview – mit Meike, der Kandidatin aus Hamburg von „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“

In der Blog-Welt ist Meike Rensch-Bergner keine Unbekannte. Seit 2010 schreibt sie auf crafteln.de über das Nähen und ihre Entwicklung zur fortgeschrittenen Hobbyschneiderin. Meike versteht es, ihre Nähgeschichte in Worte zu fassen und ihre Blogleser mit einzubinden - da entstehen interessante Diskussionen in ihren Kommentaren, und auch Meike lernt ständig dazu, wenn sie Tipps von ihren Lesern bekommt.
Mittlerweile gibt es Meikes Worte auch in Buchform, denn die quirlige Frohnatur hat ihre Gedanken in „Nählust statt Shoppingfrust: Selber nähen macht glücklich!“ niedergeschrieben – ein Muss für jeden, der schon ihr erstes Buch das „Uschi-Prinzip“ mit Interesse gelesen hat.
Interview – mit Meike, der Kandidatin aus Hamburg von „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“

Foto: Vox /Copyright: AndreasFriese

2014 entdeckte sie den Castingaufruf von VOX für eine neue Nähsendung nach dem Vorbild der britischen Sendung „The Great British Sewing Bee“. Diese News kursierte natürlich auch in der Bloggerszene und für Meike war sofort klar: „ Da will ich mitmachen!“. Und tatsächlich stand sie dann Anfang 2015 mit sieben anderen Kandidaten vor der Kamera und durfte den Gastgeber und Juror Guido Maria Kretschmer und die Jurorinnen Inge Szoltysik-Sparrer und Anke Müller kennenlernen. Aufregende Drehtage und die Spannung, was wohl vom gefilmten alles ausgestrahlt wird, bestimmten das Jahr 2015 für die fröhliche Meike aus Hamburg.

Es lag also nah, dass wir von stoffe.de die Hamburgerin zu uns eingeladen und mit ein paar Fragen rund um die Sendung gelöchert haben, denn: Jeder möchte doch wissen, wie der Guido so in Wirklichkeit ist und was Meike bei der Produktion alles erlebt hat!

Das und noch viel mehr hat uns Meike im Interview verraten! Hier bekommt ihr nun einen Blick hinter die Kulissen des Nähwettbewerbs „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“, der ab dem 3. November immer dienstags um 20:15 Uhr bei VOX läuft.

Hallo Meike, schön, dass Du Dir die Zeit nimmst und uns hier in Schenefeld besuchst. Wir sind gespannt, was Du während der Dreharbeiten zu „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“ erlebt hast. Erzähl doch mal, wie lief denn eigentlich das Casting, und warum hast Du Dich angemeldet?
Zum Casting bin ich nach Berlin gefahren. Im Nähkontor, einem Geschäft einer Bloggerfreundin, fand das offene Casting statt. Wir mussten unter einer Zeitvorgabe einen Rock nähen und wurden dabei gefilmt. Zum Glück nähe ich viele Röcke, daher war die Aufgabe nicht die schwierigste. Eine andere Bloggerin war auch mit dabei und so hatte das Casting eher etwas von einem Nähkränzchen, als dass es wirklich wie ein Wettbewerb war. Ich habe dort gar nicht viel auf die anderen Kandidaten geachtet.

Angemeldet habe ich mich aus einem Herzensgrund: Ich möchte allen Frauen da draußen zeigen, dass Nähen einen Befreiung sein kann! Diese Leidenschaft macht nicht nur Freude über fertige Nähprojekte. Insbesondere das Bekleidungsnähen macht selbstbewusster und führt dazu, dass man sich und seinen Körper schätzen lernt. Niemand hat die Standardmaße, die ein Modell oder eine Schaufensterpuppe haben, doch wenn wir nähen, dann können wir unsere Kleidung auf unseren Körper anpassen, das betonen, was wir betonen wollen und das kaschieren, was uns nicht so gefällt. Für mich ist das Nähen manifestierte Liebe zu mir selbst, denn ich wende Zeit auf, die ich nur für mich nutze. Und genau das möchte ich in der Sendung rüberbringen – Nähen ist nicht nur nützlich, sondern hat auch Effekte auf das Gemüt.

Wie lief ein durchschnittlicher Drehtag ab?
Die Drehtage waren lange Tage, das war schon anders, als wenn ich zuhause mal nur ein Stündchen nähe. Die Kameras zeichneten alles auf, was während der Nähzeit so passierte, dann gab es natürlich noch die Vorstellungen der Projekte und die Entscheidungen, die die Jury treffen musste. Für das Nähen hatten wir immer Zeitvorgaben, die eingehalten werden mussten.

Wie hat sich das Nähen während der Dreharbeiten vom Nähen zuhause unterschieden?
Erst mal habe ich zuhause keinen festen Nähplatz. Ich nähe am Esstisch und muss dann alles auf- und abbauen. Auch das Bügelbrett steht bei mir nicht ständig betriebsbereit in der Nähe der Nähmaschine. Im Sommer nähe ich gerne draußen auf dem Balkon, weil ich da meinen Mann und mein Kind nicht störe – nur nach 9 Uhr wird das dann meist nichts mehr, da ich die Nachbarn nicht über Gebühr stören möchte.

Bei den Dreharbeiten hatte jeder Kandidat einen eigenen Arbeitsplatz mit zwei Maschinen, einem eigenen Bügelbrett und allem an Zubehör, was man sich so wünschen kann. Zu meinem Geburtstag gab es daraufhin nur einen Wunsch: eine Bügelstation. Diese bekam ich auch netterweise von meiner Familie geschenkt und bin ganz begeistert von dem Ding. Nur Bügelei und Bügelbock mussten wir Kandidaten uns teilen – das wird man während der Sendung vielleicht manchmal sehen, denn ich hatte den längsten Weg zum Bügelbock, und da wir unter Zeitvorgaben nähten, legte ich doch öfter mal einen Sprint ein.
Somit war das Nähen während der Dreharbeiten auf jeden Fall effektiver als zuhause. Jedoch lege ich zuhause auch mal ein Teil zur Seite und nähe erst zwei Tage später weiter, wenn ich Lust habe. Das ging während der Dreharbeiten natürlich nicht. So etwas setzt mich dann manchmal unter Druck, und wenn ich gestresst bin, dann kommen mir auch schon mal die Tränen – die aber auch schnell wieder trocknen. Zuhause heule ich also nicht ständig beim Nähen (lacht).

Welche Aufgabe hat dich am meisten gefordert?
Definitiv die Kreativaufgaben. Ich hatte mich gut vorbereitet und geübt, Reißverschlüsse einzunähen, Säume zu nähen und verschiedene Materialien kennenzulernen. Doch als es dann an die erste Kreativaufgabe ging und wir etwas an einer Puppe drapieren mussten, fiel mir auf „Oh, das habe ich überhaupt nicht geübt!“. Ich nähe ja eigentlich immer für mich und habe auch zuhause keine Schneiderpuppe mit meinen Maßen. Ich nähe nach Schnittmuster und mache die Anpassungen dann an meinem eigenen Körper. Das Drapieren habe ich dann während der Sendung gelernt, aber genau so funktioniert nähen: Man lernt es, in dem man einfach etwas ausprobiert.

Nähst du jetzt nach den Dreharbeiten anders?
Ganz klar, ja: Wenn einem einmal von der Schneidermeisterin und Bundesvorsitzenden des Maßschneiderhandwerks Inge Szoltysik-Sparrer beim Nähen auf die Finger geguckt wurde, dann kann man gar nicht mehr anders als sehr, sehr sorgfältig nähen. Jetzt kann ich nicht mehr, wie ich es vorher manchmal gemacht habe, auch mal unordentlich nähen und sagen „Das lasse ich jetzt so!“. Ich bin also seit der Sendung auf jeden Fall effektiver und genauer beim Nähen und habe dafür tolle Tipps von Inge erhalten.
Interview – mit Meike, der Kandidatin aus Hamburg von „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“

Foto: Vox /Copyright: AndreasFriese

Mir wird immer im Gedächtnis bleiben, wie wir in einer Drehpause gemeinsam in der Garderobe saßen und uns Inge zeigte, wie man einen handrollierten Saum anfertigt. Auch von den anderen Kandidaten habe ich so Einiges über das Nähen gelernt, denn uns verbindet alle die gemeinsame Leidenschaft für das Nähen. So saßen wir auch zwischen den Drehabschnitten eigentlich immer zusammen und haben uns über das Nähen und verschiedene Techniken unterhalten. Von Florian habe ich eine Technik zum Faltenlegen gelernt, die ich noch nicht kannte, und die ich auf jeden Fall mal ausprobieren werde.

Die Dreharbeiten liegen eine Weile zurück. War es schwer, das alles für dich zu behalten?
Auf jeden Fall! Ich kommuniziere gerne und viel über Twitter mit meinen Nähfreundinnen aus ganz Deutschland und habe auch in der Zwischenzeit vor den Dreharbeiten und danach viele getroffen, musste mich aber immer etwas bedeckt halten. Das ist schon schwer für mich! Aber jetzt, wo die Sendung ausgestrahlt wird, kann ich endlich auch über das, was ich erlebt habe, bloggen und freue mich, die anderen Nähbegeisterten auf diesem Weg „mit hinter die Kulissen zu nehmen“.
Interview – mit Meike, der Kandidatin aus Hamburg von „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“

Foto: Vox /Copyright: AndreasFriese

Und jetzt nochmal für alle Neugierigen: Wie ist denn der Guido so?
Guido Maria Kretschmer ist ein Charakter und genau so, wie man ihn im Fernsehen erlebt, ist er auch. Sein Humor, seine Leidenschaft für das Nähen, schöne Stoffe und das Einkleiden von Frauen, das ist 100 % Guido. Es war toll, ihn mal persönlich kennenzulernen!

Vielen Dank an Meike für das Interview!

Wer noch mehr zur Sendung „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“, die ab dem 3.11. immer dienstags um 20:15 Uhr bei VOX läuft, wissen möchte, dem empfehlen wir Meikes Blogbeiträge auf crafteln.de, und auch auf Twitter oder Facebook könnt ihr der Hamburgerin folgen.

Im Blogporträt: Svenja von frleinpusteblume.wordpress.com

Seit knapp einem Jahr bloggt Svenja über alles rund ums Nähen, DIY und Selbermachen. Aber auch andere Themen wie Reisen, Fotografie und ihr Alltag werden auf ihrem Blog aufgegriffen, darum hat sie auch ihren Blogtitel vor kurzem von „Frl. Pusteblume“ zu „Puste – DIY & Travel“ geändert. So wissen die Leserinnen und Leser von Svenja gleich, was sie erwartet. Im Blogporträt: Svenja von frleinpusteblume.wordpress.com Bisher ist das Bloggen lediglich ein Hobby von Svenja, denn sie ist noch Studentin. Ihr macht das Schreiben und Veröffentlichen im Internet aber so viel Spaß, dass sie sich auch vorstellen kann, darin in Zukunft noch mehr ihrer Zeit zu investieren. Zunächst hat aber natürlich das Studium Vorrang!

Mit dem Nähen begann Svenja vor rund drei Jahren, als sie zu ihrem Geburtstag eine Nähmaschine geschenkt bekam, die sich sehr gewünscht hatte. Sie hatte schon immer viele Ideen, wie sie ihre Kleidung selbst gestalten wollte, doch bis dato war in ihrer Familie leider keine Nähmaschine vorhanden.

Natürlich klappte am Anfang nicht alles gleich so, wie Svenja sich das vorgestellt hatte, aber mit der Zeit, viel Übung und viel Recherche on- und offline brachte sie sich selbst das Nähen bei. Allerdings sagt sie selbst, dass sie immer noch im Lernprozess ist. Das können wir auch alle auf ihrem Blog mitverfolgen, denn sowohl ihre Fortschritte als auch ihre Niederlagen schildert sie dort sehr sympathisch – auch eine Bloggerin ist schließlich nicht perfekt!

Am Anfang ihrer Nähkarriere fand Svenja viel Inspiration in Bettwäschemustern. Sie hat ein Faible für Muster und besonders bei der Bettwäsche aus den 70er Jahren gefielen ihr sehr die Retrodesigns und die bunten Farben. Mittlerweile ist sie aber dazu übergegangen, sich von schöner Meterware inspirieren zu lassen – da kann sie auch mal einen Meter nachkaufen, wenn ihr der Stoff sehr gut gefällt und er sich einfach verarbeiten lässt.

In Sachen Mode ist Svenja sehr unkompliziert, denn sie trägt einfach das, was bequem ist. Mittlerweile sind das am liebsten ihre selbstgenähten Sachen, wie zum Beispiel Kleider oder Oberteile. Aber zu ihrem Standard-Outfit gehören in der Regel Jeans, T-Shirt und eine Jacke.

In letzter Zeit hat sich Svenja viel mit einem Näh-Projekt für eine Zeitschrift beschäftigt: In dem DIY-Extraheft der „Mädchen“ wird demnächst eine Anleitung von ihr für einen einfach zu nähenden Rucksack zu sehen sein. Svenja plant aber noch eine variantenreichere Umsetzung als größeres E-Book.

Meistens entstehen ihre Projekte recht spontan. Wenn sie zum Beispiel einen schönen Stoff entdeckt, dann entwickelt sich quasi ganz von selbst in ihrem Kopf eine dazu passende Idee. Anschließend tüftelt Svenja so lange an Schnitt und Konstruktionsweise herum, bis sie zufrieden ist und der Schnitt auch von anderen einfach nachgenäht werden kann. Neben ihren selbst konstruierten Schnitten greift sie aber auch gerne auf die Schnittmuster vom Kreativlaborberlin und Pattydoo zurück. Die kreativen Köpfe dahinter kennt sie schließlich auch persönlich.

Im Sortiment von stoffe.de konnte Svenja nach Herzenslust stöbern und fand schnell mehrere Stoffe, die ihr besonders gut gefallen und sie gleich zu weiteren Nähideen inspirieren:
Kunstleder London 4Jacquard Jersey Retro 1Outdoor Boston 1