Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße

Wer bei stoffe.de seine Ausbildung macht, der entdeckt schnell, wie toll es ist mit, Stoffen und Nähzubehör eigene Ideen umzusetzen. Doch nicht immer haben unsere neuen Azubis schon mal vor der Nähmaschine gesessen und nach einem Schnittmuster oder einer Anleitung genäht.

Das darf natürlich nicht so bleiben: Deshalb nimmt sich unsere Bloggerin Christine für jeden Auszubildenden der Marketingabteilung Zeit, um ein individuelles Projekt zu gestalten. Diese Woche hat unser Azubi Tim das erste Mal vor der Nähmaschine gesessen und das Projekt "Babyschühchen in Erwachsenengröße", das er sich alleine ausgesucht hat, umgesetzt. Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Die Babyschühchen, die wir seit dem letztem Jahr als Nähpaket anbieten, gefielen Tim so gut, dass er die Idee hatte sie in seiner Schuhgröße nachzunähen. Für jemanden, der noch nie vor einer Nähmaschine gesessen hatte, eine Herausforderung, denn die Schuhe haben doch schon ein etwas erhöhtes Schwierigkeitslevel –vor allem, wenn man sie aus einem Wildlederimitat mit Fellabseite näht.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Den Schnitt kopierte sich Tim einfach und vergrößerte ihn so, dass die Sohle des Schühchens seine Schuhgröße hatte. Dann schnitt er den Schnitt mit einer Papierschere aus.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Beim Zuschneiden aus Stoff lernte Tim erst mal, was ein Stoffbruch und Fadenlauf ist. Auch das korrekte Stecken von Stecknadeln musste Tim erst mal ausprobieren.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Den Schnitt hatte sich Tim so kopiert, dass er keine Nahtzugaben zugeben musste. So konnte er den Stoff genau an der Papierkante zuschneiden. Dafür benutzte er dann natürlich die Stoffschere.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße An den fertigen Schnittteilen markierte sich Tim mit Schneiderkreide dann noch die vordere und hintere Mitte, damit er die zugeschnittenen Schuhteile später passend aufeinander stecken konnte.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Beim Nähen stellte Tim die Nadel auf die linke Nadelposition und führte den Stoff so am Nähfüßchen entlang, dass die rechte Kante des Nähfüßchens mit der Kante des Stoffes abschließt. So erreichte er eine Nahtzugabe von 1 cm, wie sie im Schnitt vorgesehen war. Bei den ersten Nähten und am Nahtbeginn war Tim noch etwas nervös, denn der Stoff ließ sich etwas schwer unter dem Füßchen führen. Doch mit jedem Zentimeter wurde er mutiger und stellte sogar die Geschwindigkeit der Maschine höher ein, weil ihm das langsame Nähen zu langweilig war. Vor der letzten Naht, um die Sohle an die Schuhteile zu nähen, scheute sich Tim jedoch, da er Angst hatte, den ganzen Schuh damit zu ruinieren. Also half ihm Christine kurzerhand und unterstützte ihn beim Nähen.

Mein erstes Nähprojekt: Babyschühchen in Erwachsenengröße Die fertigen Boots sehen den Babyschühchen recht ähnlich. Leider sehen sie an einem Männerfuß nur nicht so süß aus, wie an Babyfüßchen. Die Proportionen von ausgewachsenen Füßen und Knöcheln sind anders als bei Babys und so eignet sich das Schnittmuster eigentlich nicht für das Vergrößern in eine Männergröße. Tim hat beim Nähen allerdings viel gelernt und mit wenig Hilfe ein komplettes Nähprojekt selbst umgesetzt. Bei weiteren Nähprojekten kennt er jetzt die Funktionen der Nähmaschine, weiß, wie man sie einfädelt, einen Faden aufspult und was man beim Zuschneiden beachten muss.

Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy

Wer bei stoffe.de seine Ausbildung macht, der entdeckt schnell, wie toll es ist mit, Stoffen und Nähzubehör eigene Ideen umzusetzen. Doch nicht immer haben unsere neuen Azubis schon mal vor der Nähmaschine gesessen und nach einem Schnittmuster oder einer Anleitung genäht.

Das darf natürlich nicht so bleiben: Deshalb nimmt sich unsere Bloggerin Christine für jeden Auszubildenden der Marketingabteilung Zeit, um ein individuelles Projekt zu gestalten. Letzte Woche hat unser Azubi Sergej das erste Mal vor der Nähmaschine gesessen und das Projekt "Kuschelteddy", das er sich alleine ausgesucht hat, umgesetzt.
Zwar hatte Sergej schon ordentlich Erfahrung im Handnähen und ist geübt im Knopfannähen, doch vor der Nähmaschine hatte er noch Respekt! Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Für die Form des Teddys fand Sergej im Internet eine Vorlage, die er groß ausgedruckt hat. Als Stoff entschied sich der Auszubildende für einen pinken Antipilling Fleece. Der ist schön weich und kuschelig und gerade für Anfänger sehr gut geeignet, denn die Nähte "verstecken" sich etwas in dem Gewebe. Die Nähmaschine, die wir bei stoffe.de auch für unsere anderen Nähanleitungen nutzen, ist die Brother Innov-is 10A. Sie ist ideal für Nähanfänger, denn die Geschwindigkeit kann bequem per Schieberegler gesteuert werden und es ist zudem möglich ohne Fußpedal zu nähen.
Zudem brauchte Sergej die üblichen Nähwerkzeuge, wie z.B. Stecknadeln, Papier- und Stoffschere, Garn und Handnähnadeln. Für das Gesicht verwendet Sergej Tieraugen und Tiernase aus unserem Sortiment. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Mit der Papierschere schnitt Sergej erstmal die Vorlage aus. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Dann legte er sich den Fleece rechts auf rechts auf den Tisch und steckte die Vorlage mit Stecknadeln auf den Stoff. Mit der Stoffschere schnitt er dann die Form des Teddys aus. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Als nächstes nähte Sergej von Hand die Augen und die Nase an. Beides sind Ösenknöpfe, die sich leicht annähen lassen. Leider schnitt Sergej versehentlich beim Entfernen der Verpackung in die Öse der Nase, sodass diese einen kleinen Bruch zeigte, aber trotzdem konnte er die Nase noch annähen und mit etwas Textilkleber fixieren.. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Dann legte er sich die beiden Zuschnitte des Teddys wieder rechts auf rechts aufeinander, sodass die Augen innen lagen und steckte die beiden Lagen mit Stecknadeln fest. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Jetzt ging es an die Nähmaschine! Erstmal musste Sergej den Oberfaden einfädeln. Die praktische Nummerierung der einzelnen Schritte auf der Nähmaschine half ihm aber auch mit dieser Aufgabe schnell zurechtzukommen. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Der pinke Faden war eingefädelt und nun ging es an's Nähen. Erstmal für ein paar Nähte zum Üben auf einem Reststück des Fleece und dann wagte sich Sergej auch schon an den Teddy. Erst nutzte er die Möglichkeit die Geschwindigkeit zu drosseln. Doch mit der Zeit wurde er sicherer und stellte die Geschwindigkeit eine Stufe höher. Die ganzen Rundungen des Teddys waren gar nicht so einfach und ein-, zweimal musste Sergej die Naht ein Stückchen wieder auftrennen, weil er zu wenig Nahtzugabe gelassen hatte, aber das Nähen machte ihm viel Spaß. Damit der Teddy später auf rechts gewendet werden konnte, ließ Sergej eine Öffnung in der Naht. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Die Nahtzugabe an den Rundungen wurden dann mit kleinen Knipsen eingeschnitten, sodass sich die Rundungen später besser legen. Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Nach dem Wenden des Teddys konnte Sergej diesen Ausstopfen und zwar genauso, wie er den Teddy am kuscheligsten fand. Mit einem Blindstich schloss er dann die Wendeöffnung und schon war der Teddy fertig! Mein erstes Nähprojekt: Kuschelteddy Demnächst wird Sergej von der Marketingabteilung in das Lager wechseln. Als Erinnerung an die Zeit im Marketing hat er dann immer seinen selbstgenähten pinken Kuschelteddy zuhause!

Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland

Wer bei stoffe.de seine Ausbildung macht, der entdeckt schnell, wie toll es ist mit, Stoffen und Nähzubehör eigene Ideen umzusetzen. Doch nicht immer haben unsere neuen Azubis schon mal vor der Nähmaschine gesessen und nach einem Schnittmuster oder einer Anleitung genäht. Das darf natürlich nicht so bleiben: Deshalb nimmt sich unsere Bloggerin Christine für jeden Auszubildenden der Marketingabteilung Zeit, um ein individuelles Projekt zu gestalten. Letzte Woche hat unser BA-Student Lennard das erste Mal in seinem jungen Leben vor der Nähmaschine gesessen. Nachdem geklärt war, wofür der Unterfaden und Oberfaden sind und warum man das Nähfüßchen vor dem Nähen senken muss, legte er mit viel Elan los, um sein Projekt Countryball-Kissen umzusetzen. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Die Countryballs kennt nicht jeder, darum eine kurze Erklärung von Lennard, um was es sich bei den lustigen Bällen handelt: „ Countryballs sind Internet Memes, welche hauptsächlich zur Darstellung von Comics genommen werden. Sie sind einfach zu zeichnen und weisen stereotypische Merkmale auf. Häufig werden Konflikte oder historische Ereignisse von Nationen mithilfe der Countryballs dargestellt. Dabei ist es dem Autor überlassen, ob er einen eher humorvollen oder politisch korrekten Ansatz für sein Comic wählen will.Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Als Schnittmuster verwendet Lennard die Vorlage von Lulina, die wir im Internet gefunden haben. Er entschied sich für die Vorlage mit sechs Schnitteilen, sodass er die Deutschlandfarben zweimal zuschneiden kann. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Aus rotem und schwarzem Baumwollstoff sowie goldenem Brautsatin schneidet Lennard jeweils zweimal das Schnittteil zu und achtet darauf eine exakte Nahtzugabe von einem Zentimeter einzuhalten. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Das zuerst ausgeschnittene Teil verwendet er dann als Vorlage für die weiteren Zuschnitte. Bei den schwarzen und goldenen Stoffen legt er sich den Stoff direkt vierlagig im Stoffbruch auf die Arbeitsfläche und kann so beide Schnitteile in einem Rutsch zuschneiden. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Aus weißem Bastelfilz schneidet er dann noch Augen zu. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, da der Nähfaden nicht richtig eingefädelt ist, hilft Christine und sorgt dafür, dass Lennard mit dem richtigen Nähen anfangen kann. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Zuerst steckt Lennard die ersten beiden Stoffteile aufeinander. Dabei steckt er die Nadel horizontal zur Naht ein und kann so bequem über die Nadeln drüber nähen. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Langsam aber mit einem guten Auge für den Abstand der Nahtzugabe näht Lennard dann seine erste Naht an der Nähmaschine! Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Als zweites wird es schon etwas anspruchsvoller, und er näht die weißen Augen mit einem Zickzackstich als Applikation auf. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Die letzte Naht lässt Lennard am Ende ein Stück offen, sodass er den Ball noch wenden kann hat. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Das Wenden klappt ohne Probleme. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Schon kann der Ball mit Dekowatte gefüllt werden. Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Dann noch per Hand die Wend- und Füllöffnung schließen, und fertig ist der Countryball von Lennard! Mein erstes Nähprojekt: Countryball-Kissen Deutschland Demnächst geht Lennard wieder für drei Monate an die Uni. Sicherlich werden ihn alle Kommilitonen um das tolle Countryball-Kissen beneiden!