Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Bündchen falsch vernäht –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Die ersten beiden Nähpannen unserer Nähpannenserie kennen einige von euch – das hat uns das Feedback auf Facebook gezeigt. Ich bin froh, dass nicht nur mir die Missgeschicke passieren. Aber gleichzeitig freue ich mich, dass ich mich mittlerweile besser auskenne und mit euch meine Tipps und Tricks teilen kann.

Heute geht es nun weiter mit unserer Nähpannen-Serie und der nächsten Nähpanne.

Nähpanne # 08 ist folgendes Problem: Du hast das Bündchen falsch vernäht.

Die 10 schlimmsten Nähpannen: Bündchen falsch vernäht– stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden Gerade für Kids sind lässige Klamotten mit Bündchen super bequem. Denn sie wachsen mit und du musst nicht ständig neue Hosen nähen – erst dann, wenn das Längenwachstum wieder zugelegt hat. Bündchenstoff hat die fantastische Eigenschaft sehr dehnbar zu sein und sich damit dem Körper anzupassen – aber nur, wenn du das Bündchen auch richtig vernähst!

Da ich bisher nur wenige Kinder benäht habe, kenne ich mich auch noch nicht so lange mit der Schlauchware aus, doch für Sweatshirts oder gemütliche Röcke habe ich mich auch schon mal an Bündchen gewagt – und dabei ist mir natürlich auch mal ein Missgeschick passiert.

„ Mein erstes Nähprojekt mit Bündchen war ein Rock. Es sollte einfach nur ein simpler ausgestellter Rock aus einem Baumwollstoff sein, doch weil ich ihn bequem an und ausziehen wollte, sollte der Bund aus elastischem Bündchenstoff sein. Also, alles zuschneiden und beim Nähen mit der Overlock das Bündchen dehnen, so hatte ich es gelesen. Jedoch hatte ich nicht bedacht, dass ich das Bündchen dann ja kürzer hätte zuschneiden sollen… Also blieb am Ende ein gutes Stück Bündchen über und ich habe den Rock nie fertiggesstellt.“

Damit kommen wir direkt zu einem der fünf Nähtipps, die ich für euch habe, wenn ihr Bündchen vernähen wollt.

Tipp 1: Stretchfaktor des Bündchenstoffes beachten


Jeder Bündchenstoff hat einen eigenen Stretchfaktor. Bündchen ist immer dehnbarer als ein Sweatshirtstoff und oft auch dehnbarer als ein Baumwolljersey. Den Stretch Faktor kannst du messen, indem du dir auf deinen Tisch ein Maßband legst, ein 10 cm Stück deines Bündchens zuschneidest und dann misst, wie viel länger das Bündchen beim Dehnen wird.

Ist das Stück 10 cm lang und du kannst es auf 15 cm ausdehnen, ist der Stretchfaktor 1,5.
Bei einigen Schnittmustern geben die Designer an, welchen Stretchfaktor der Stoff haben sollte. Du kannst diese Messmethode nämlich auch für Jerseystoffe anwenden.

Bei uns findest du neben Strickbündchen auch Ringelbündchen oder glatte Bündchen. Diese verschiedenen Bündchen Qualitäten haben unterschiedliche Stretchfaktoren.

Unsere glatten Bündchen sind sehr dehnbar und haben einen Stretchfaktor von 1,8

Bündchen Glatt 4 - blauBündchen Glatt 2 - schlammBündchen Glatt 3 - hellrot
Unsere Ringelbündchen sind etwas weniger dehnbar und haben einen Stretchfaktor von ca. 1,6

Ringelbündchen 5 - rosaRingelbündchen 11 - grauRingelbündchen 3 - türkis
Unsere Strickbündchen haben einen Stretchfaktor von ca. 1,4 bis 1,5.
Strickbündchen - jeansStrickbündchen 1x1 Rippe 2 - türkisblauStrickbündchen 17 - purpur
Liest du bei einem Bündchen etwas von einer 2x2 Rippe, dann bezieht sich diese Angabe auf den Maschenrhytmus des gestrickten Stoffes. Bündchen ist Strickware und diese besteht aus Maschen. Es gibt zwei Arten von Maschen, rechte und linke. Und 2x2 bedeutet, dass das Bündchen mit zwei rechten und zwei linken Maschen im Wechsel gestrickt wird.

Hast du Bündchen Stoffe aus verschiedenen Stoffläden und verschiedenen Materialien in deinem Stofflager, lohnt es sich eine Liste zu machen, damit du den Überblick über die verschiedenen Stretchfähigkeiten nicht verlierst.

Tipps 2: Bündchen mit dem Rollschneider zuschneiden


Beim Bündchen Zuschneiden kann es schnell passieren, dass du den Stoff unfreiwillig außer Form ziehst und damit der Bündchenstreifen schief oder krumm aussieht.
Verwende für den Zuschnitt einen scharfen Rollschneider und eine Schneidematte. Vernähst du oft Bündchen lohnt sich diese Investition – du brauchst auch keine übergroße Schneidematte, die kleine reicht aus.

Bündchen sollte immer mindestens 5 cm breit zugeschnitten werden, denn ein schmaleres Bündchen klappt unschön um und du siehst die Naht. Das willst du natürlich nicht!

Tipp 3: Vor dem Nähen das Bündchen einteilen


Damit du das Bündchen beim Vernähen gleichmäßig dehnst, ist es hilfreich die Viertelmethode anzuwenden. Dabei teilst du dir sowohl den Ausschnitt deines T-Shirts, Sweatshirts oder Bund des Rockes in vier Viertel ein.

Zugleich markierst du dir auch am zugeschnittenen Bündchen vier gleichmäßig voneinander entfernte Punkte.
Dann legst du die Stoffe so zusammen und steckst sie fest, dass die Viertelmarkierungen übereinstimmen. Dabei musst du das Bündchen oft schon etwas dehnen.
Stellst du hier fest, dass das Dehnen nicht ausreicht, dann hast du das Bündchen zu kurz zugeschnitten.

Als Faustregel empfehle ich das Bündchen immer maximal 1/3 kürzer als den Ausschnitt zuzuschneiden.

Tipp 4: Beim Vernähen dehnen, aber nicht ziehen


Ist alles gut gesteckt und passt, geht es an das Nähen. Ob du eine Nähmaschine oder vielleicht sogar eine Overlockmaschine hast, ist erst mal egal. Die Tipps, die ich habe, sind an beiden Maschinen hilfreich.

Achte darauf, dass du beim Nähen nur das Bündchen dehnst und nicht den Stoff an den das Bündchen angenäht wird.
Nutze am besten eine Hand um das Stoffstück zu führen und die andere Hand, um das Bündchen gleichmäßig zu dehnen. Übung macht den Meister! Fühlst du dich noch ungeschickt, dann probiere erst mal mit ein paar Resten des Bündchenstoffes aus, wie sich das Bündchen unter deiner Nähmaschine verhält.

Tipp 5: Unbedingt einen dehnbaren Stich verwenden


Das schönste und dehnbarste Bündchen ist nutzlos, wenn du keinen dehnbaren Stich an deiner Nähmaschine beim Zusammennähen verwendest. Denn die Naht muss sich genauso mitdehnen können, wie das Bündchen.

Daher solltest du an der Haushaltsnähmaschine unbedingt einen Zick-Zack oder speziellen Elastikstich nutzen. Ein normaler Geradstich würde bei der Dehnung reißen! Und spätestens beim ersten Anprobieren platzt die Naht auf, soll alles schon passiert sein…

So, das sind nun einige Tipps, die dir hoffentlich beim Vermeiden der Nähpanne helfen! Du wirst merken, dass Bündchen eine schnelle Möglichkeit ist den Bund an einer Krabbelhose oder Pumphose für deine Kleinen, oder einem Rock für dich professionell abzuschließen. Mit ein wenig Übung ist das Bündchen Nähen schnell gerlernt!

Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Schnittmuster zu klein –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Vor einigen Tagen startete unsere Serie der häufigsten Nähpannen. Euer positives Feedback auf Facebook und die geschilderten Erfahrungen mit Nähpannen stimmten mich freudig und brachten mich zum Schmunzeln! Nun geht es weiter mit unserer Nähpannen-Serie und der nächsten Nähpanne und wie ihr diese vermeiden könnt.

Nähpanne # 09 ist folgendes Problem:
Du hast das Schnittmuster zu klein zugeschnitten und vernäht. Die 10 schlimmsten Nähpannen: Schnittmuster zu klein zugeschnitten– stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden Hast du das schon einmal erlebt? Ein PDF-Schnittmuster ausgedruckt, vernäht und dann festgestellt, dass die Größe deinen Kindern doch nicht passt? Oder hast du ein Papierschnittmuster gekauft, dir deine Größe ausgesucht und am Ende doch ein Kleidungsstück produziert, was deiner Kleidergröße so überhaupt nicht entsprach?

Wenn dir einer der Fälle bekannt vorkommt, dann bist du nicht alleine. Zumindest mir sind beide Dinge schon passiert – und das leider nicht nur einmal:

„Mein erstes PDF-Schnittmuster war ein kostenloser Schnitt einer amerikanischen Schnittmusterfirma. Brav habe ich alle fünfzehn Seiten ausgedruckt und zusammengeklebt. Habe den Stoff zugeschnitten, genäht und am Ende ein fertiges Kleid in den Händen gehalten. Leider konnte ich es jedoch nur in den Händen halten, denn weder mein Oberkörper, noch meine Hüfte hätten in das Kleid gepasst…“

Das war vor drei oder vier Jahren, als ich begann mich im Internet nach kostenlosen Schnitten umzuschauen. Aus meinen Anfängerfehlern habe ich gelernt und einige Ideen gesammelt, wie ich das Nähmissgeschick vermeide.

Damit ihr nicht dieselben Fehler macht, wie ich, sind hier meine fünf Tipps, wie ihr ein Schnittmuster in der richtigen Größe auswählt, zuschneidet und vernäht.

Tipp 1: Maßangaben der Maßtabelle im Schnittmuster überprüfen

Jedes Schnittmuster hat eine eigene Maßtabelle. Denn ein Schnittmuster, welches mehrere Größen beinhaltet, wird immer für eine Standardgröße entwickelt und anschließend für die Größen hochgerechnet und erstellt. Diesen Vorgang nennt man Gradieren. Maßschneider können das Gradieren von Hand, in der Bekleidungsindustrie und in vielen Schnittmusterprogrammen läuft das Gradieren jedoch nach bestimmten Vorgaben im Programm automatisch.

Darum solltest du dir genau die Maßtabelle im Schnittmuster anschauen. Für welche Körperlänge ist der Schnitt? Entspricht die Körperlänge deiner Körperlänge, bist du größer oder kleiner? Wenn du kleiner bist, solltest du Schnitteile entsprechend kürzen. Bist du größer, musst du die Schnitteile verlängern. In manchen Schnittmustern ist dafür praktischerweise direkt eine Linie eingezeichnet, an der du den Schnitt verlängern oder kürzen kannst.

Eine Größentabelle ist meist von Firma zu Firma unterschiedlich. Das ist ähnlich, wie bei den Konfektionsgrößen von unterschiedlichen Modemarken. Du kennst sicherlich auch den Fall: bei der einen Modehauskette passt dir die Größe 42 und bei der nächsten kaufst du eine Nummer größer oder kleiner.

Die Standardgröße ist zudem von Land zu Land unterschiedlich. Falls du also einen tollen Schnitt im Ausland findest, dann schau auch dort erst in die Maßtabelle, bevor du mit dem Vorbereiten des Schnittmusters beginnst.

Für die amerikanischen Schnittmuster von Vogue Patterns, Butterick und McCalls, die wir führen, gibt es eine gute Übersicht zum Maßnehmen und Größe auswählen.

Tipp 2: Nahtzugabe enthalten oder nicht?

Bei Schnittmustern gibt es verschiedene Wege, wie mit der Nahtzugabe umgegangen wird. Die Nahtzugabe ist sozusagen der äußerste Rand des Schnittteils. Darauf musst du achten, wenn du das Schnittmuster auf den Stoff überträgst und die Schnittteile zuschneidest.

In den Schnittmustern von Burda ist die Nahtzugabe nicht enthalten.

Die amerikanischen Schnittmuster von Vogue, Butterick und McCalls enthalten bereits die Nahtzugabe.

Generell kann ich aus Erfahrung sagen, dass bei englischsprachigen Schnittmustern die Nahtzugabe meist enthalten ist.

Meine Schnittmusterempfehlung für Schnittmuster, die (fast) immer passen sind folgende:
Schnittmuster TunikaBluse / Tunika, Burda 6809Mantel/Jacke, Vogue 8930 | 32 - 40

Tipp 3: Schnittmustergröße nicht gleich Konfektionsgröße

Beim Nähen musst du dich von einigen Dingen frei machen – nicht nur, wenn du ein Kleid anprobierst. Denn beim Selbernähen von Kleidung stellst du wahrscheinlich einige Dinge über deinen Körper fest, die du vorher noch nicht wusstest.

Zum Beispiel sind viele Menschen asymmetrisch gebaut, also ist eventuell eine Brust größer als die andere oder ein Arm länger als der andere. Nähst du deine Kleidung selbst, fallen dir solche körperlichen Unterschiede zum Normkörper vielleicht eher auf, als wenn du Kleidung kaufst.

Und besonders wichtig ist ein gesundes Selbstverständnis, dass eine Schnittmustergröße oder eine Konfektionsgröße keine Bewertung deiner Figur ist, sondern einfach ein Standard, damit Kleidung nachgenäht oder in Massen produziert werden kann. Es ist also völlig normal, wenn die Schnittmustergröße nicht deiner Konfektionsgröße in einer Fast Fashion Kette entspricht und du eine größere Größe brauchst.

Besonders, wenn du nach älteren Schnittmustern nähst, wird dir auffallen, dass sich die Größen im Laufe der Jahre verändert haben.

Tipp 4: Einstellungen vor dem PDF Ausdruck überprüfen

Bei PDF- Schnittmustern ist ein sehr wichtiger Tipp, den du nicht vergessen solltest, das Testquadrat. Jedes gute PDF-Schnittmuster hat ein Testquadrat.

Drucke dir immer zuerst die Seite mit dem Testquadrat aus und prüfe, ob dein Drucker wirklich richtig eingestellt ist. Denn manche Drucker haben Voreinstellungen, die alle Ausdrucke skalieren und das willst du bei einem Schnittmuster in der Regel nicht.

Also, bevor du den Schnitt ausdruckst, kannst du schon dafür sorgen, dass er später deinen Maßen entspricht.

Tipp: Zudem solltest du prüfen, ob der Drucker nur einseitig druckt. Mir ist es schon oft passiert, dass ich im Büro einen Schnitt zum Testen ausdrucken wollte und sehr viel Papiermüll produzierte, denn die Voreinstellung hatte ich nicht entfernt.

Tipp 5: Stoffqualität nach Schnittmusterangabe wählen

Im Schnittmuster gibt es immer Angaben, welche Stoffqualität du für den jeweiligen Schnitt verwenden kannst.

Sei also vorsichtig, wenn der Schnitt Jersey oder andere elastische Stoffe vorgibt und versuche nicht den Schnitt aus einem wunderschönen Baumwollstoff zu nähen. Das Kleidungsstück kann dann nicht passen!

Schnittmuster für Jersey oder andere elastische Stoffe haben eine Besonderheit in der Schnittkonstruktion, denn sie werden ohne Zugabe konstruiert. Somit berechnet der Designer schon beim Schnitt ein, dass der Stoff sich später dehnen wird. Das geht natürlich nicht, wenn du statt eines Baumwoll Jersey Stoffes mit 5 % Stretch einen Baumwollstoff als Webware mit 0 % Stretch verwendest.

Befolgst du diese fünf Tipps, dann wirst du in Zukunft nicht das Problem haben, dass du ein Schnittmuster zu klein zuschneidest, vernähst und dann dein Kind oder dich unglücklich machst.

Hast du vielleicht noch weitere Tipps und Tricks, damit das Schnittmuster auch in der Größe passt? Vielleicht kennst du noch einige Blogbeiträge, die Schnittmusteranpassungen für bestimmte Körperformen erklären? Dann teile doch diese Fundstücke aus dem Netz mit unseren Lesern und mir!

Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Stoffmuster nicht beachtet –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Die Nähpanne, jeder kennt sie und sucht nach Tipps und Tricks zum Vermeiden des Nähmissgeschicks. Denn was ist schlimmer, als seinen Lieblingsstoff anzuschneiden und dann doch kein zufriedenstellendes Endergebnis in den Händen zu halten oder am Körper zu tragen?

Wir möchten dir helfen in Zukunft die blödesten Nähpannen zu vermeiden und stellen dir in unserer Serie die zehn gängigsten Missgeschicke vor.

Nähpanne # 10 ist folgendes Problem: Du hast beim Zuschnitt das Stoffmuster nicht beachtet.

Die 10 schlimmsten Nähpannen: Stoffmuster nicht beachtet – stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden Kommt dir das bekannt vor? Manche Stoffmuster sind sehr prägnant, zum Bespiel verlaufen Streifen waagerecht oder senkrecht. Oder die Motive auf deinem Baumwollstoff mit Herzen haben alle die Spitze in einer Richtung.

Auch ich kenne den Fall nur zu gut:

Bei einem meiner ersten Nähprojekte habe ich einen Beutel genäht. Ich wusste noch nichts über Fadenlauf oder die Besonderheiten von gemusterten Stoffen. Also habe ich das Schnittmuster für den Beutel so auf den Stoff gelegt, dass ich möglichst wenig von meinem schönen Baumwollstoff mit Eulen-Motiv verbrauche. Dass die Eulen alle gleich angeordnet sind, habe ich nicht bedacht. Also hatte ich hinterher einen Beutel bei dem auf der einen Seite alle Eulen senkrecht verliefen und auf der anderen Seite waagerecht….

Das war vor mittlerweile zehn Jahren und seitdem habe ich viel gelernt. Meine bewährten Tipps und Tricks habe ich hier für euch zusammengestellt, damit ihr nicht die Anfängerfehler macht, die ich gemacht habe.

Tipp 1: Stoff vor dem Zuschnitt genau anschauen

Mein allererster Tipp an alle Nähanfänger ist darum: Schau dir den Stoff vor dem Zuschnitt genau an. Oft kannst du im Stoff ein Muster erkennen – damit meine ich nicht nur ein Blumenmuster, sondern einen Rapport also Musterwiederholungen, wie zum Beispiel, dass alle Stängel der Sonnenblumen senkrecht zur Webkante verlaufen.

Die Größe des Rapports geben wir dir übrigens bei jedem Stoff mit an, so siehst du gleich, ob dein Lieblingsstoff eher klein- oder großgemustert ist. Zur Orientierung hilft dir dabei auch der sogenannte Fadenlauf.
Der Fadenlauf verläuft immer parallel zur Webkante eines Stoffes. Die Webkante ist das, was du an der Kante rechts und links bei jedem gewebten oder gestrickten Stoff siehst. Diese Kante entsteht durch den Webstuhl oder die Strickmaschine. An der Webkante ist das Gewebe meist dichter gewebt und weist kleine Löcher auf. Beachtest du also beim Zuschnitt den Fadenlauf, so gehst du sicher, dass dein Muster auch eine einheitliche Musterlaufrichtung hat.

Baumwollstoffe haben in den meisten Fällen eine Musterrichtung, denn sie werden fortlaufend bedruckt.

Tipp: Bei uns im Shop siehst du den Stoff so, wie er auch im Fadenlauf vor dir liegt. Darauf achten unsere Fotografen, wenn sie den Stoff für die Produktbilder fotografieren. Wie schon oben beschrieben, wiederholt sich der Rapport des Stoffes regelmäßig, sodass du ein Stoffstück exakt gleich zuschneiden kannst – Voraussetzung ist, dass du genug Stoff gekauft hast.

Stoffe mit unterschiedlichem Rapport
Cotton Duplex Pastell - türkisClassic Stripes - marineblauCretonne Flamingo 3 - hellgrün

Tipp 2: Fadenlauf im Schnittmuster genau beachten

Die Webkante gibt auch den Fadenlauf vor. Jedes Schnittmuster hat einen eingezeichneten Fadenlauf.
Meist weist ein langer Pfeil oder eine Angabe an einer der geraden Kanten, die im Bruch gelegt werden, darauf hin. Beachtest du diese Markierungen, dann stimmt auch die Musterlaufrichtung deines Zuschnitts.
Achte darauf, was sich der Designer des Schnittmusters gedacht hat, denn manche Schnittteile sollen senkrecht zum Fadenlauf zugeschnitten werden oder vielleicht sogar im 45° Grad Winkel zum Fadenlauf, wenn sie besonders elastisch sein müssen.

Gemeinhin gilt, dass Stoffe in Richtung des Fadenlaufs weniger elastisch sind, als quer zum Fadenlauf. Dies gilt sowohl für Webstoffe, als auch für Jersey und Strickstoffe.

Mach dir vor dem Zuschnitt ein paar Gedanken über dein fertiges Projekt. Möchtest du einen Teil des Stoffmusters besonders hervorheben oder an einer speziellen Stelle platzieren?
Dann achte darauf, dass du beim Auflegen des Schnittmusters auf deinen Stoff diese Position beachtest.

Müssen die Teile exakt gleich zugeschnitten werden, ist es ratsam den Stoff einlagig zuzuschneiden. So hast du mehr Kontrolle über die Platzierung des Musters.

Und lerne aus der Erfahrung von mir: Wer Stoff sparen will, hat am Ende oft ein Ergebnis, was nicht zufriedenstellend ist!

Tipp 3: Erst stecken, dann nähen

Bei besonders prägnanten Mustern empfehle ich die zugeschnittenen Stoffstücke vor dem Zusammennähen zu stecken oder mit Wonderclips festzuklammern.

Tipp: Wonderclips sind besonders gut bei Stoffen wie z.B. Jersey, Snap Pap oder Kunstleder, denn sie hinterlassen keine Löcher.

Hast du die Schnitteile alle in gleicher Musterlaufrichtung zugeschnitten, sollten sich beim Aufeinanderlegen der Schnittteile die Muster „treffen“. Erst wenn das gewährleistet ist, kannst du mit dem Stecken loslegen. So kannst du zum Beispiel dafür sorgen, dass die waagerechten Streifen an deinem neuen Streifenshirt alle nahtlos ineinander übergehen (z.B. an der Seitennaht). Und bist du besonders penibel, dann hefte dir die Naht von Hand, bevor du sie mit der Nähmaschine nähst.

Hilfsmittel zum Stecken und Heften
Wonder Clips | Snaply - türkisGlaskopfstecknadeln 20 gGütermann Heftfaden Baumwolle (758) - senf
Hast du auch schon Erfahrungen mit besonders schwierigen Mustern gemacht? Dann teile doch dein Wissen mit mir und unseren Lesern. In einem Kommentar kannst du gerne deine persönlichen Tipps und Tricks verraten.

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Interview und Gewinnspiel: „Shibori – Färben auf Japanisch“ von Johanna Rundel

Wer sich gerne kreativ auslebt, für den ist das Stoffefärben eine weitere Möglichkeit sich individuell Stoffe oder andere Materialien zu gestalten. Besonders angesagt ist momentan das Shibori-Färben.

Ausgehend von einer alten japanischen Färbetechnik entstehen so total modern gemusterte Stoffe oder Papiere. Dieses Jahr ist im EMF-Verlag ein Buch zu dem Thema erschienen. In "Shibori - Färben auf Japanisch" erklärt die Bloggerin und Buchautorin Johanna Rundel, wie das Färben geht und zeigt tolle Beispiele von fertig gefärbten Materialien.

Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen

Ich habe Johanna ein paar Fragen rund um das Shibori-Färben und ihr Buch gestellt:

In deinem Buch „ Shibori – Färben auf Japanisch“ geht es um Shibori. Woher kommt diese Färbetechnik und vor allem, wie kamst du darauf, über das Thema ein DIY-Buch zu schreiben?
Shibori ist eine alte japanische Methode um mittels Abbinden, Falten, Knoten und Stichen, Stoffe mit Indigo in tollen, oft grafischen Mustern zu Färben. Echte Meister feilen bis zu zehn Jahre an der Perfektion EINES Musters.

Ich bin vor drei Jahren das erste mal im Internet darauf gestossen und habe mich sofort verliebt. Und dann habe ich Inspirationen gesammelt rumprobiert und irgendwie das Gefühl gehabt, dass das ein neuer DIY-Trend wird. Und genau so ist es gekommen, dieses Jahr sieht, hört und liest man überall Shibori. Ich habe dem Verlag das Thema vorgeschlagen und auch sie waren sofort Feuer und Flamme. Ja, und so habe ich dann ein Shibori-Buch gemacht.

Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen

Shibori sieht immer wieder anders aus. Wie lange hast du am Buch gearbeitet, bis du für jedes Projekt die perfekte Technik gefunden hast?
Ehrlich gesagt habe ich für die einzelnen Projekte gar nicht so viele Versuche gebraucht. Wenn man sich wochen- nein monatelang mit dem Thema auseinandergesetzt hat, kennt man die Kniffe und Tricks. Das gebe ich natürlich gerne an meine Leser weiter. Und das tolle an Shibori ist ja, dass man nicht wirklich etwas falsch machen kann- die Ergebnisse sehen eigentlich immer schön aus.

Mit der Technik kann man sowohl Papier als auch Stoff färben. Was für Stoffe empfiehlst du zum Färben? Wirkt die Färbetechnik auf verschiedenen Materialien unterschiedlich?
Du solltest auf jeden Fall einen hellen Stoff verwenden, damit man die Muster gut erkennen kann. Außerdem darf der Stoff nicht imprägniert sein, also vor dem Färben immer waschen (ohne Weichspüler!). Zum Färben eignen sich Baumwollstoffe, Viskose, Leinen, Seide oder auch Nessel, der Kunstfaseranteil darf nicht mehr als 20% betragen. Festere Stoffe kannst du besser Falten und in Form bügeln - wie z.B. für die Itajime-Technik. Weichere Stoffe wie Jersey sind gut für die Mokume-Technik, bei der der Stoff mit kleinen Stichen in Falten gelegt wird.

Tula Bio Baumwolle GOTS - weissTula Jersey GOTS – weißCrepe Seide Uni - champagner
Was ist das Lieblingsprojekt von dir aus deinem Buch?
Der Wandbehang hängt bei uns im Flur und erfreut mich jeden Tag aufs neue. Und der Bademantel wird jede Woche in die Sauna ausgeführt. Als Technik liebe ich Sekka besonders - die verschiedenen Schneeflocken-Designs sind immer wieder wunderschön und überraschend, so wie die echten Schneeflocken eben auch.

Hast du schon Ideen für neue Bücher zu anderen DIY-Themen?
Im Oktober erscheinen gleich zwei neue Bücher von mir: Last-Minute Geschenke - für Frauen und Last-Minute Geschenke - für Männer. Mal sehen, was dann als nächstes kommt - an Ideen mangelt es jedenfalls nicht 😉

Vielen Dank für die interessanten Antworten, Johanna!

Keinen Mangel an Ideen kennen vielen Kreativen, doch manchmal hat man nicht das passende Material im Haus. Damit du die Färbetechniken aus dem Buch direk ausprobieren kannst, haben wir für dich einen tollen Gewinn! Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen Verlosung:
Passend zu den Projekten aus dem Buch haben wir ein Stoffpaket mit dazu passendem Baumwollgarn für dich zusammengestellt. So kannst du mit dem Gewinn dieser Verlosung und einer Textilfarbe deiner Wahl gleich loslegen und die Färbetechniken ausprobieren!

Um mitzumachen und eins der drei Pakete zu gewinnen, musst du einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Wir wollen wissen: Hast du schon mal das Färben von Stoff ausprobiert?

Bis zum 16.09.2016 23:59 Uhr kannst du an unserem Gewinnspiel teilnehmen!

Bitte beachte, dass dein Kommentar erst nach einer Freischaltung angezeigt wird. Die Freischaltung erfolgt meist innerhalb einer Stunde.

Der Preis wird am Montag, den 19.09.2016, ausgelost und die drei Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erkennt jeder Teilnehmer die nachfolgenden Teilnahmebedingungen an: Das Gewinnspiel ist kostenlos. Jeder Teilnehmer kann nur in eigenem Namen teilnehmen und erhält lediglich nur eine Gewinnmöglichkeit. Die Barauszahlung eines Gewinns sowie ein Umtausch dessen sind ausgeschlossen. Darüber hinaus ist der Gewinn nicht übertragbar. Eine Gewinnauslosung unter allen korrekten Einsendungen findet im Rahmen eines Losverfahrens mithilfe eines Zufallsgenerators statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der ausgeloste Teilnehmer wird per E-Mail benachrichtigt. Die weiteren Formalitäten der Übergabe des Hauptgewinns werden nach der Verlosung individuell mit dem ermittelten Gewinner vereinbart. Alle eventuell anfallenden (Folge-) Kosten, die bei und/oder durch die Nutzung des Gewinns entstehen, wie zum Beispiel zusätzliche Versandkosten, trägt ausschließlich der Gewinner. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber dem Ausrichter der Verlosung.

Tula – unsere Premium Bio Eigenmarke

Du nähst leidenschaftlich gern? Achtest dabei aber nicht nur auf Qualität, sondern auch auf umwelt- und sozialverantwortliche Aspekte? Dann ist unsere eigene Premium Bio Marke Tula genau das Richtige für dich!

„Premium Bio“ bedeutet: Tula ist mit der höchsten Zertifizierungsstufe der Umwelt- und Sozialverträglichkeit bei der nachhaltigen Herstellung von Kleidung & Textilien ausgezeichnet – nämlich GOTS.
Dabei wird die gesamte Produktionskette nach strengen Auflagen geprüft. Wir, aber auch unser Produktionsstandort samt Lager, sind zertifiziert und haben einige Prozesse ändern, optimieren sowie Mitarbeiter schulen müssen, um diesen Standard zu erreichen.


Gestartet ist Tula als reine Bio Meterware. Doch das ist uns nicht genug. Mittlerweile arbeiten wir daran, Tula komplett GOTS zu zertifizieren und so clever auszubauen, dass ihr komplette GOTS zertifizierte Bekleidung selbst nähen könnt! Neben der GOTS Meterware werden wir euch Garne, Knöpfe und Bänder zertifiziert zur Verfügung stellen.

Um die hohe Qualität der Premium Bio Marke Tula sicherzustellen, verlassen wir uns dabei nicht nur auf das GOTS Zertifikat, sondern führen eigene Hausinterne Tests durch und prüfen so die Ware doppelt! Auf diese Weise garantieren wir auch eine Farbechtheit (bei umweltschonenden 40°C) sowie eine besonders niedrige Einlaufquote der Baumwolle beim Waschen.

Unsere Premium Bio Marke Tula besteht zur Zeit aus: Tula Cotton, Tula Style, Tula Kids und Tula Accessories. Während Tula Cotton und Kids bereits zertifiziert sind, stehen schon die nächsten Bio Kollektionen zur Zertifizierung in den Startlöchern: Tula Style und unsere Tula Accessories (engl. für Nähzubehör). Jede Linie hat ihre eigene Philosophie und ein eigenes Konzept:

Tula Cotton

Tula Bio Baumwolle GOTS - grauTula Bio Baumwolle GOTS - mintgrünTula Bio Baumwolle GOTS - sonnengelb
Tula Cotton ist unser unifarbener Alleskönner, der dir bei vielen deiner DIY Ideen hilft: Perfekt allein, oder als Ergänzung – ein ideales Material für Nähanfänger bis hin zu Profis. Es ist genügsam, einfach in der Verarbeitung und gewinnt an Charme durch deine Kreativität! Ein cleveres Farbkonzept, bestehend aus 18 immer verfügbaren Standardfarben und 4 wechselnden Saison-Trendfarben, erleichtert dir das Mixen & Matchen unserer GOTS zertifizierten Premium Bio Kollektion.

Tula Style

Tula Style - Circles - türkisTula Style - Lilly - weissTula Style - Circles - mintgrün
Tula Style bietet deinen kreativen DIY Ideen die passenden kreativen Bio Stoffe. Hier bist du die Designerin: wähle aus top aktuellen und trendigen Designs das richtige für dein Projekt.

Tula Kids

Tula Ritter Bio Baumwolle GOTS - beigeGOTS - Bio Baumwolle Tula Kids Flamingo - weissTula Western Bio Baumwolle GOTS - grün
Unsere Tula Kids Bio Stoffe stehen für Sicherheit für dich und deine Familie. Mit den sympathischen und niedlichen Designs werden deine DIY Ideen Groß und Klein begeistern! Alles GOTS zertifiziert.

In Zukunft gibt es also vieles Neues über Tula zu erfahren, daher lohnt es sich immer wieder bei uns im Sortiment zu stöbern!

P.S.: Demnächst werden neue Qualitäten der GOTS zertifizierten Meterware angeliefert. Gern weiter sagen! 😉

Inspiration für den Sommer: Bikini selber nähen

Hier bei uns im Norden ist der Sommer endlich angekommen - und das bedeutet Zeit zum Bikini selber nähen. Die Sommerurlauber freuen sich darüber am Strand der Nord- oder Ostsee zu liegen und wir Großstädter verbringen jede freie Minute draußen im Beachclub oder an der Elbe.

Was bei einem ausgiebigen Sonnenbad nicht fehlen darf, ist ein selbstgenähter Bikini oder ein Badeanzug. Gerade, wenn die Figur nicht unbedingt den Standardmaßen entspricht, ist es herrlich sich Bademode selbst zu gestalten.

Wir haben verschiedene Badeanzugstoffe im Sortiment. Von den klassischen einfarbigen Stoffen über die in Neonfarben gemusterte und mit sommerlichen Blumenprints bedruckte findest du bei stoffe.de eine tolle Auswahl an Badeanzugstoffen. Und für einen Bikini brauchst du maximal einen halben Meter, egal ob du Bademode für Mollige oder einen Mädchen Badeanzug nähen möchtest.

Bei Pattydoo findest du ein kostenloses Tutorial für einen Triangel Bikini. Und mit unseren Stoffen kannst du den Bikini in verschiedenen Varianten nähen. Wir haben uns mal einen Spaß gemacht und einen Bikini mit verschiedenen Stoffvarianten dargestellt. Das ist Inspiration pur!

Variante Black: Klassisch in Schwarz

Inspiration für die Badesaison: Bikini selber nähen Mit einem schwarzen Bikini hast du einen absoluten Klassiker für die Urlaubsgarderobe genäht. Denn du kannst sowohl das Höschen als auch das Top mit deinen anderen Bikini Teilen kombinieren. So kannst du dir auch im Geschäft ein schönes Teil kaufen und es mit einem passenden und gut sitzenden Selbtgenähtem ergänzen.

Natürlich haben wir die einfarbigen Badeanzugstoffe auch in anderen Farben. Ein knalliges Pink oder Rot ist eher dein Geschmack. Dann kommst du mit einem Klick direkt in unseren Shop.
Badeanzugstoff  - schwarzBadeanzugstoff  - signalrotBadeanzugstoff  - neongelb

Variante Neon: Auffällig in Neonfarben

Inspiration für den Sommer: Bikini selber nähen mit Badeanzugstoffen von stoffe.de Heiße Sommertage machen auch Lust auf Farbe – am besten knallige Neonfarben. Die sehen besonders gut zu leicht gebräunter Haut aus und machen gute Laune. Auch von diesen Stoffen haben wir verschiedene Muster, aber alle in der gleichen Qualität. So kannst du die Stoffe auch untereinander hervorragend kombinieren.
Circus Lycra 2Circus Lycra 3Circus Lycra 5

Variante Blumen: Verspielt mit Blumenmuster

Inspiration für die Sommersaison: Bademode selber nähen Als besonderes Angebot haben wir für euch die Badeanzugstoffe mit Blumenmuster. Von diesen Stoffen konnten wir uns einen schönen Vorrat auf Lager legen und sie euch zum Top Preis von 5,00 € pro Meter anbieten. Die Stoffe sind perfekt für selbstgenähte Bikinis und so ist der Bikini wirklich günstig. Bist du dir also noch nicht sicher, ob das Bademode nähen etwas für dich ist, kannst du es damit erst mal ausprobieren.

Auch hier kommst du mit einem Klick auf das Bild direkt zum passenden Stoff im Shop stoffe.de
Badeanzugstoff Medusa 17Badeanzugstoff Medusa  - lilaBadeanzugstoff Medusa 12
Na, hast du nun richtig Lust bekommen dir für die Sommerwochen noch passende Bademode selbst zu nähen? Tolle Tipps findest du übrigens in den Beiträgen aus dem Badenixen Sew-Along organisiert von Lotti Katzkowski, der bereits die letzten beiden Jahre in der deutschen Blogszene stattgefunden hat. Vielleicht ja auch in diesem Jahr wieder?

Dein Nähhoroskop: Fische

Das Nähhoroskop von stoffe.de - Fische
Fische: 20. Februar - 20. März

Der Fisch näht gerne für Familie und Freunde, die ihm sehr am Herzen liegen. Er hat bereits ein genaues Bild von der fertigen Nähkreation im Kopf und schafft es immer dies umzusetzen. Bevor sein Nähprojekt jedoch nicht beendet ist, darf keiner einen Blick darauf werfen. Erst fertige - und vom Fisch wirklich als gut empfundene Werke - schaffen es in die Öffentlichkeit.

Bist du auch ein kleiner Perfektionist mit gutem Geschmack für Farben und Muster? Dann sind wir sicher, dass bei dieser Stoffauswahl ein Stoff für deine nächste Idee dabei ist:
1) Georgette Coloured Stars 8 2) Free Spirit - Voile Wave - mintgrün 3) Diamond Dance
4)
Cotton Whoopsy Daisy - gelb 5) Baumwolljersey Medium - gelb 6) Chiffon 2
7)
Dupionseide Anuva 23 8) Dekostoff Wasser

DIY-Nacht 2016 – ein Bericht von Christine, unserer Bloggerin

Unter dem Motto „Mach dir deinen Sommer selbst“ fand am Samstag den 9. Juli bereits zum zweiten Mal die DIY-Nacht in Hamburg Bahrenfeld statt. Die drei kreativen Köpfe Anke, Imke und Karina aus der Ateliergemeinschaft im Theodorhof luden zu einer kreativen Nacht ein. DIY Nacht 2016 - Christine von stoffe.de unterwegs

Von 17:00 bis weit nach Mitternacht konnten die 40 Teilnehmer an verschiedenen Workshops teilnehmen. Vom Nähen einer Bluse aus farbenfrohen Free Spirit Stoffen oder eines Seesacks mit Bastboden von Prym über das Knüpfen von Perlenarmbändern, das Falten von Origami und dem Färben nach Shibori-Technik war jeder Workshop eine tolle Möglichkeit sich kreativ auszuprobieren.
DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Christine von stoffe.de berichtet Beim Event wurden alle benötigten Materialien von den großzügigen Sponsoren gestellt, sodass die Teilnehmer einfach vorbeikommen und mitmachen konnten. Vom absoluten Nähanfänger, der sich unter fachkundiger Anleitung von Imke zum ersten Mal an eine Näh- und sogar Overlockmaschine wagte, bis hin zu erfahrenen Näherinnen, die sich mal am Armbänder knüpfen probierten, bot das Event für jeden eine Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln.

Ich nahm als Vertreterin vom Hauptsponsor stoffe.de an der Veranstaltung teil und war sehr begeistert von der kreativen Atmosphäre. Techniken wie das Knüpfen von Armbändern oder das Färben nach Shibori sind nicht so alltäglich für mich wie das Nähen und so war die DIY-Nacht eine tolle Möglichkeit auch mal etwas anderes auszuprobieren. DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Christine von stoffe.de berichtet Eine Tombola mit tollen Preisen und ein leckeres Buffet zum Stärken zwischen den Kreativ-Workshops rundeten das Event ab.

Neben den Teilnehmerinnen, die aus Hamburg und Umgebung kamen, besuchten auch bekannte Bloggerinnen, wie Ina von Pattydoo, Christina von Christinaa, Fredi von Seemannsgarn und Ulli von Hej Hanse die Veranstaltung und mischten sich unter die Teilnehmerinnen. Gemeinsam macht das Kreativsein, doch immer noch mehr Spaß als allein!

Johanna von Johanna Rundel zeigte mit viel Geduld in ihrem Workshop die Techniken für das Shibori-Färben und zeigte auch gleich, was man noch Tolles aus den Probefärbungen herstellen kann.

DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Shibori Färben Mein im Workshop entstandenes Notizbuch ist fast zu schade, um es nur mit Notizen zu füllen.

Ich habe bei der zweiten Ausgabe der DIY-Nacht wieder viel Spaß gehabt und freue mich jetzt schon, falls es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Events gibt! Ihr erfahrt natürlich hier im Blog, wenn es eine nächste Veranstaltung gibt!

Dein Nähhoroskop: Wassermann

Das Nähhoroskop von stoffe.de - Wassermann
Wassermann: 21. Januar - 19. Februar

Der Wassermann hat Spaß an bisweilen eher unkonventionellen Nähprojekten. Er steckt voller Ideen und kann seinen Einfallsreichtum beim Nähen perfekt ausleben, wobei er sich nicht unbedingt an Vorlagen hält. Auch seine Farbvarianten sind manchmal als eher ungewöhnlich zu bezeichnen. Seine Kreationen sind vielleicht weniger alltagstauglich, aber in jeder Hinsicht einzigartig.

Farbenfrohe Stoffe sind wirklich genau dein Geschmack? Dann sind wir sicher, dass hier dein neuer Lieblingsstoff bei ist:
1) Jersey Sanni Mini 14 2) Cotton Birnensalat 1 3) Classic Cotton 12 4) Popeline Dots Medium 18
5) Cotton Bacala 6 6) Popeline Round Flowers 2 7) Duplex Dots 5 8) Sweat Jersey Paisley 3