Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Stoff beim Auftrennen beschädigt –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Mit dem Vorwaschen hatten wir als letzte Nähpanne ein Missgeschick, das du vor dem Nähen vermeiden kannst. Heute geht es hingegen um eine Nähpanne, die oft beim Nähen passiert und manchmal sogar in der letzten Minute.

Nähpanne # 05 ist nämlich folgendes Problem: Du hast beim Auftrennen deinen Stoff beschädigt.

Die 10 schlimmsten Nähpannen: Stoff beim Auftrennen beschädigt– stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden

Auftrennen ist beim Nähen oft nicht zu vermeiden. Manchmal bist du vielleicht nicht zufrieden mit dem Ergebnis und trennst deshalb eine Naht auf. Oder du stellst fest, dass du Teile zusammengenäht hast, die eigentlich nicht zusammengehören. Und manchmal nähst du auch bewusst eine Naht, um sie dann später im Nähprozess wieder aufzutrennen.

So ging es mir mit dem Projekt, welches ich auf der Annäherung 2014 genäht habe:

„ Ich nähte nach einem Burda-Schnittmuster einen Trenchcoat und die Anleitung sah vor, dass im Rückenteil erst eine Kellerfalte zugenäht und dann am Ende wieder aufgetrennt wird. Mein Trenchcoat war also so gut wie fertig, als ich die hintere Mitte stückweise wieder auftrennte – und an einer Stelle leider den Nahttrenner im Stoff verhakte. Ein etwas zu ruppiges Ziehen am Nahttrenner führte dazu, dass ich nicht nur die Naht auftrennte, sondern einen kleinen Schlitz in den Stoff schnitt…“

Damit mir das kein zweites Mal passiert, habe ich mich bei Kollegen informiert und Tipps gesammelt, die ich mit euch teilen möchte.

Tipp 1: Nahttrenner richtig verwenden

Sicherlich hast du dich schon mal gefragt, warum der Nahttrenner seine Form hat und wofür er dieses Kügelchen an einem Ende des U-förmigen Schneidehakens hat. Ganz einfach: Es ist dafür da, dass dein Stoff beim Trennen nicht beschädigt wird.

Combicut – Nahttrenner mit Pinzette 1Nahttrenner, groß 1 - kupferNahttrenner, klein

Denn richtig benutzt, schützt das Kügelchen am Nahttrenner den Stoff, der unter der Nahtlinie liegt. Dafür solltest du beim Trennen das zu trennende Stoffstück leicht spannen und dann mit dem Nahttrenner so an der Naht entlang fahren, dass das Kügelchen nach unten zeigt. Die scharfen Kanten des Schneidehakens trennen dann die Naht und der Stoff bleibt intakt. Die entstehenden Fädchen kannst du einfach wegzupfen und schon ist die falsch genähte Nahtlinie Geschichte.

Tipp 2: Unterschiedliche Auftrenntechniken für verschiedene Nähte

Es gibt keine speziellen Nahttrenner für unterschiedliche Arten von Nähten, doch es gibt unterschiedliche Auftrenntechniken für verschiedene Nähte. Die drei meist benutzten Techniken sind:

Steppnaht

Eine Steppnaht besteht aus zwei Fäden, dem Oberfaden und dem Unterfaden. Die Naht wird gebildet indem die beiden Fäden in regelmäßigen Abständen überkreuzt werden. Diese Kreuzung geschieht genau in der Mitte der zusammengesteppten Stoffstücke. So ist auf der einen Seite der Oberfaden und auf der anderen Seite der Unterfaden zu sehen.

Zum Auftrennen der Steppnaht kannst du bei gewebten Stoffen mit dem Nahttrenner ein kleines Stück der Naht auftrennen. Anschließend spannst du die zu trennenden Stoffstücke leicht und fährst dann mit dem Schneidhaken des Nahttrenners die Naht entlang. So kannst du eine lange Naht in Nullkommanix auftrennen.

Bei Nähten, die nicht so geradlinig sind, kannst du in regelmäßigen Abständen den Oberfaden trennen und sobald du den Faden entfernst, löst sich auch der Unterfaden.

Ähnlich gehst du vor, wenn du eine Jerseysteppnaht auftrennen musst. Jersey ist etwas widerspenstiger als ein gewebter Baumwollstoff. Hier solltest du vorsichtig vorgehen und immer wieder ein neues Stückchen der Naht trennen.

 Overlocknaht

Die Overlocknaht besteht aus drei bis vier Fäden, je nachdem, wie viele Fäden du in der Maschine verwendest. Sie lässt sich gut auftrennen, wenn man weiß, wie es geht. Beachte jedoch:  Deine Overlock versäubert die Naht und fixiert sie in einem Schritt. Beim Auftrennen der Overlocknaht gibt es zwei Methoden:

Methode Nr. 1: Trenn zunächst die gerade Naht auf, die parallel zur Kante verläuft (hast du mit vier Fäden versäubert, dann siehst du zwei gerade Nähte, die parallel verlaufen und musst beide trennen). Geh dabei Stück für Stück vor. Danach musst du nur noch den „richtigen“ Überwendlingsfaden greifen und die Naht lässt sich ganz einfach aufribbeln.

Methode Nr. 2: Schneide einen Millimeter an der Kante des geoverlockten Stoffstückes ab. Nun hast du noch zwei parallel zur Kante verlaufende Nähte. Davon schnappst du dir mit dem Nahttrenner einen Faden und hebst ihn an. Schon ribbelt sich die Naht im Verlauf an. Wiederhole dies mit dem zweiten Faden und es bleiben nur noch einige kurze Fadenreste, die du wegzupfen kannst.

Knopflochnaht

Okay, eigentlich geht es mir hier gar nicht, um die Knopflochnaht, sondern um das resultierende Knopfloch. Denn an der Stelle kann es auch mal passieren, dass die Naht beschädigt und das Knopfloch größer als beabsichtigt wird. Dabei gibt es einen einfachen Trick, wie du beim Auftrennen des Knopflochs sicher gehst, dass nur die Strecke, die geöffnet werden soll, aufgeschnitten wird.

Stecke dir am Anfang und Ende des Knopfloches zwei Stecknadeln quer zum Knopfloch in deine Knopfleiste. Nun kannst du mit dem Nahttrenner das Knopfloch öffnen und bleibst am Anfang und Ende mit dem Trenner hängen. So schneidest du keinesfalls zu weit in den Stoff.

Tipp 3: Ideen zum Retten des Nähprojekts

Nun, vielleicht kommen all diese Tipps aber leider zu spät und dir ist bei deinem letzten Nähprojekt schon ein Missgeschick passiert? Für die Nähpanne gibt es natürlich auch noch eine Lösung, nachdem du eine Naht nicht ganz fehlerfrei aufgetrennt hast.

Denn Löcher kannst du stopfen oder je nachdem an welcher Stelle das Loch entstanden ist, kannst du es mit einem Patch oder einer Applikation verdecken.

Ich habe auch schon einmal an einem T-Shirt versehentlich das Armloch mit dem Rückenteil zusammengenäht. Als ich die Naht dann trennte, hatte ich plötzlich einen Schlitz im Rückenteil des T-Shirts! Nachdem ich erst wegen meines Missgeschicks unglücklich war, kam mir dann eine Idee. Ich schnitt einfach einen symmetrischen Schlitz auf die andere Seite des Rückenteils und schon hatte ich ein neues T-Shirts mit extravaganter Rückenlösung!

Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Stoff nicht vorgewaschen –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Unsere Nähpannenserie geht in eine neue Runde und heute kommen wir zu einem Fehler, der entsteht, wenn du vor dem Nähen etwas Wichtige vergisst - das Vorwaschen.
Diese Nähpanne passiert meistens, wenn du einen neuen Lieblingsstoff gefunden hast und so ungeduldig bist ihn zu Vernähen, dass du das Vorwaschen vergisst.

Nähpanne # 06 ist also folgendes Problem: Du hast deinen neuen Stoff nicht vorgewaschen.

Die 10 schlimmsten Nähpannen: Stoff nicht vorgewaschen– stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden Das Vorwaschen ist für viele Stoffe wichtig. So vermeidest du Probleme, die nach dem Nähen und beim ersten Waschen deines fertigen Kleidungsstückes passieren. Obwohl ich schon lange nähe, habe ich mir das Vorwaschen erst in den letzten Jahren richtig antrainiert.
Heute geht der Stoff direkt nach dem Kauf in eine separate Wäsche und wird erst dann in den Stoffschrank gelegt. Warum? Naja, da war dieses Erlebnis mit einem Kleid, was mich überzeugt hat, dass Vorwaschen sehr sinnvoll ist.

„ Ich nähe gern Kleider und im Sommer sind besonders luftige Kleider aus Viskosestoff sehr angenehm. Also nahm ich mir vor drei Jahren meinen Lieblingsschnitt für ein lässig fallendes T-Shirtkleid und schnitt den Stoff zu – ohne ihn vorgewaschen zu haben. Nachdem das Kleid fertig war, zog ich es im Sommer einmal an und steckte es danach in die Waschmaschine. Nach dem Waschen war der Saum des Kleides 15 cm kürzer und das lässige Kleid nur noch eine Tunika, die kaum den Po bedeckte…“

Seitdem wasche ich wirklich jeden Stoff vor, denn natürlich habe ich in den letzten Jahren bei stoffe.de auch gelernt, wofür Vorwaschen noch nützlich ist. Zudem habe ich einige Tipps, wie du deine vorgewaschenen Stoffe von den anderen unterscheiden kannst und wie du ein Projekt retten kannst, wenn es nach der ersten Wäsche doch zu kurz ist.

Tipp 1: Verstehen, wofür Vorwaschen wichtig ist

- Stoffe laufen bei der ersten Wäsche manchmal ein

- Stoffe bluten bei der ersten Wäsche manchmal aus (Ausbluten steht für Farbverlust bei der Wäsche)

Vorwaschen ist sinnvoll, denn Stoffe laufen manchmal bei der ersten Wäsche ein
Je nach Material laufen Stoffe bei der ersten Wäsche mehr oder weniger ein. Es gibt bestimmte Richtwerte, die bei verschiedenen Materialien gelten und an denen du dich orientieren kannst. In der Textilsprache Krumpfwert genannt. Dieser gibt an, wie viel Prozent ein Stoff einläuft.

So gilt für Baumwollstoffe ein Krumpfwert von 3-5% und sagt aus, dass sie in Längs- und Querrichtung einlaufen können. Viskosestoffe können bis zu 15 % einlaufen. Das sind dann auf ein Meter Länge Stoff schon ganze 15 cm Unterschied – eben der Unterschied zwischen Kleider- und Tunika-Länge.

Wichtig ist jedoch beim Einlaufen folgendes: Alles kann, nichts muss. Es gibt große Unterschiede zwischen den Stoffen und auch innerhalb der Materialien. So sind manche Stoffe auch schon mit einer speziellen Ausrüstung versehen oder haben in der Herstellung einen Prozess durchlaufen, der das Einlaufen reduziert oder sogar ganz stoppt.

Merke: Damit du sichergehen kannst, das dein vernähter Bekleidungsstoff nicht mehr einläuft oder nur noch ganz gering, solltest du immer Vorwaschen.

Vorwaschen ist sinnvoll, denn Stoffe bluten bei der ersten Wäsche manchmal aus
Je nach Ausrüstung, Ausgangsmaterial und verwendeten Farbstoffen bluten Stoffe bei der ersten Wäsche aus. Als Richtwert kannst du dir merken, dass blaue und rote Stoffe fast immer stärker ausbluten, als ein Gelber oder Grüner. Das liegt an den verwendeten Farbstoffen, wie zum Beispiel Indigo bei blauen Jeansstoffen.

Beim Vorwaschen solltest du daher möglichst keine Farben mischen – ähnlich wie bei der alltäglichen Wäsche. Du kannst in die Waschmaschine auch ein Farbfänger Tuch legen, damit die ausgeblutete Farbe aufgefangen wird.

Auch zum Vorwaschen solltest du ein sehr gutes Color-Waschmittel verwenden. Denn wenn die Stoffe ausbluten, sorgt das Waschmittel dafür, dass die überschüssige Farbe nicht in andere Farben hineinläuft. Das ist besonders wichtig, wenn du zum Beispiel einen roten Baumwollstoff mit weißen Punkten vorwäschst.

Tipp 2: Ideen, wie du vorgewaschene Stoffe markierst

Eine Freundin hat mir einmal einen praktischen Tipp gegeben, wie ich Stoffe markieren kann, die ich schon vorgewaschen habe: Vor dem Waschen das Stoffstück mit dem Versäuberungsstich der Nähmaschine oder der Overlock versäubern.

Ist das Stoffstück versäubert, weiß ich, dass ich es schon in der Waschmaschine hatte.

Durch das Versäubern franst der Stoff bei der ersten Wäsche nicht aus. Ich habe also einerseits eine Gedankenstütze im Kopf, mit der ich mir merke, was vorgewaschen ist und was nicht. Andererseits ist die Idee praktisch und sorgt dafür, dass mein Stoff die Waschmaschine nicht mit Flusen und Fusseln verstopft.

Du kannst dir sonst auch an jedem Stoff, den du vorwäschst ein Stück als Muster abschneiden. Dafür eignet sich besonders die Ecke an der unser Label klebt. Auf dem Label stehen auch noch ein paar Informationen zu dem Stoff. Sammle die Stoffstücke und du hast ein schönes Stoffarchiv, das gleichzeitig super praktisch ist. Auf dem Label kannst du dir auch noch notieren, ob der Stoff eingelaufen ist, oder nicht.

Tipp 3: Projekte retten, wenn der Stoff nicht vorgewaschen vernäht wurde

Mein „Kleid“ konnte ich wieder retten. Denn zufälligerweise hatte ich noch einen Rest des Kleiderstoffes in meinem Stoffschrank. Also habe ich einfach einen Streifen des Stoffes zugeschnitten und an den Saum genäht. So konnte ich die Tunika wieder in ein knielanges Kleid verwandeln (den Stoffrest hatte ich natürlich dann vorgewaschen).

Dieser Tipp gilt besonders für gemusterte Stoffe, bei denen oft gar nicht auffällt, wenn ein Streifen angesetzt wird.

Bei zu kurzen Hosen oder Röcken kannst du zum Beispiel ein dekoratives Spitzenband an den Saum nähen und so wieder um ein Stück verlängern.

Oder du kreierst einfach ein Stück im modischen Color-Blocking-Trend und setzt einen einfarbigen Streifen in Kontrastfarbe an.

Dir fallen sicherlich noch andere kreative Ideen ein, wenn doch einmal ein Kleidungsstück zu kurz geraten ist.

Bist du Nähanfänger, dann wirst du mit diesen Tipps von Anfang an keine Probleme durch vergessenes Vorwaschen haben! Und ich wünschte, diesen Beitrag hätte es schon gegeben, als ich mit dem Nähen angefangen habe.

Die 10 schlimmsten Nähpannen:
Knopf falsch befestigt –
Tipps und Tricks zum Vermeiden

Unsere Nähpannenserie geht weiter und heute kommen wir zu einem Fehler, der nur indirekt mit dem Nähen zu tun hat. Es geht um Knöpfe. Und ja, auch beim eigentlich einfachen Knopfbefestigen können einige Missgeschicke passieren.

Nähpanne # 07 ist also folgendes Problem: Du hast einen Knopf falsch befestigt.
Die 10 schlimmsten Nähpannen: Knopf falsch befestigt– stoffe.de erklärt dir Tipps und Tricks zum Vermeiden Der Knopf ist einer der ersten Verschlüsse für Bekleidung, die der Menschheit eingefallen ist. Schon in der Steinzeit schnitzen sich die Menschen Knöpfe aus Horn und schlossen ihre Kleidung mit einem Knebelverschluss.

In den fünfziger Jahren wurden auch Jeans noch mit Knöpfen geschlossen, bis eine bekannte Jeansmarke auf die Idee kam die Jeanshose mit einem Reissverschluss zu versehen. Heute sind bei Kinderkleidung besonders Druckknöpfe sehr beliebt, doch mit einem falsch angebrachten Druckknopf kannst du dir auch schnell ein fast fertiges Kleidungsstück oder eine Tasche verunstalten. So passierte es mir vor ein paar Monaten:

„ Ich hatte mir einen Rock genäht bei dem in der vorderen Mitte eine Reihe Druckknöpfe als Verschluss und Zierde vorgesehen war. Die Druckknöpfe hatte ich in der Zehnerpackung bestellt, denn ich brauchte laut Schnitt 8 Knöpfe. Leider war ich etwas ungeschickt beim Anbringen des ersten Druckknopfs. Ich hatte, ganz nachder beiliegenden Anleitung, mit Hammer und richtigem Werkzeug den Knopf befestigt. Er saß fest und wackelte nicht. Leider hatte ich aber die Vorder- und Rückseite meines Rockes verwechselt. Nun saß das Vorderteil des Druckknopfs innen…“

Zum Glück hatte ich mit der Knopfleiste am Bund angefangen und da ich den Rock sowieso mit einem Gürtel tragen wollte, fiel das Missgeschick dann gar nicht so auf.

Damit euch aber nicht derselbe Fehler passiert, habe ich für euch ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst.

Tipp 1: Druckknöpfe immer einmal ausprobieren

Druckknöpfe sind toll für Kinderkleidung, denn sie sitzen, richtig angebracht, fest und sind kein kleines, verschluckbares Einzelteil. Außerdem sind gerade Röcke mit Knopfleiste sehr trendig. Neben den Druckknöpfen aus Metall haben wir auch Snaps aus Plastik in vielen verschiedenen Farben. Damit kannst du deine farbenfrohen Ideen für deine Kinder oder dich noch weiter individualisieren.
Druckknopf Color Snaps 3 | PrymDruckknopf Color Snaps 26 | PrymDruckknopf Color Snaps 13 | Prym
Bringst du zum ersten Mal einen Druckknopf an, dann ist es hilfreich diesen auf einem Reststück deines Stoffes auszuprobieren. Denn je nach Material musst du später den Druckknopf mit mehr oder weniger Druck anbringen. Besonders an Stellen, wo viele Stofflagen aufeinanderliegen, musst du mit deinem Werkzeug vertraut sein, damit beim Anbringen des Knopfes kein Missgeschick passiert.

Du solltest immer damit rechnen, dass einer der Druckknöpfe vielleicht einfach nicht funktionieren will und daher immer ein paar Druckknöpfe zusätzlich zu den benötigten bestellen.

Für das Anbringen der Druckknöpfe gibt es unterschiedliche Werkzeuge. Damit du dich an dein Werkzeug gewöhnst, ist das Ausprobieren an einem Reststück des Stoffes immer hilfreich.

Mit etwas Übung ist das Anbringen von Druckknöpfen demnächst dein liebster Schritt beim Nähen, denn es bedeutet meist das Fertigstellen des Projekts!

Tipp 2: Genau messen und markieren vor dem Knopf befestigen

Auf unserem Bild siehst du einen Fehler, der eigentlich leicht zu vermeiden ist. Denn bei einer Knopfleiste kannst du durch genaues Messen und Markieren, die Position von Knöpfen und Knopflöchern festlegen und dich dann beim Annähen der Knöpfe oder dem Nähen von Knopflöchern daran halten.

Für das Messen gibt es verschiedene Hilfsmittel. Günstig und gut ist das Handmaß. Auf dem Handmaß hast du kleine Einkerbungen, sodass es gut geeignet ist, um Markierungen mit Schneiderkreide oder Kreidestift gleichmäßig zu übertragen. Diese Markierungen verschwinden natürlich nach der ersten Wäsche bzw. wenn du die Kreide abbürstest.
Gütermann creativ – Handmaß - weissSchneiderkreidetafel 501Kreidestifte - türkis/weiss
In deinem Schnittmuster steht sicherlich, welchen Abstand die Knöpfe und Knopflöcher voneinander haben sollen. Nähst du „frei Schnauze“ musst du dir selbst überlegen, wie du die Knöpfe und Knopflöcher platzieren möchtest.

Hierbei musst du ein wenig Mathe bemühen und die Strecke, auf der du die Knöpfe anbringen möchtest, messen.
Anschließend kannst du überlegen, wie viele Knöpfe notwendig sind, damit dein Kleidungsstück nicht unnötig aufklafft. Hier sind besonders die Stellen auf Brust- oder Hüfthöhe zu berücksichtigen.

Nun kannst du die Knöpfe erst mal auflegen und so ein Gefühl bekommen, wie die fertige Knopfleiste aussehen wird. Je nachdem, wie groß deine Knöpfe sind, wirkt ein Kleidungsstück nämlich gleich ganz anders.

Anschließend zählst du die Knöpfe ab und misst den Abstand zwischen dem Mittelpunkt eines Knopfes zum nächsten Knopf. Gängiger Weise wird der Abstand von Knopf zu Knopf immer gleich bemessen. Jetzt kannst du dir auf deinem Stoff mit Schneiderkreide oder einem Kreidestift markieren, wo du später die Knöpfe annähst und auf der Gegenseite der Knopfleiste die Platzierung der Knopflöcher einzeichnen. Auch dafür hat das Handmaß eine praktische Markierung.

Tipp 3: Probeknopfloch nähen

Zu einem Knopf gehört auch immer ein Knopfloch. Eine Knopfleiste wird bei Damenmode immer so gestaltet, dass die Knöpfe auf dem linken Vorderteil angebracht und die Knopflöcher auf dem rechten Vorderteil. Bei Männerbekleidung verhält es sich andersherum.

Das Knopfloch befindet sich dabei etwa 1,5 cm von der vorderen Kante entfernt (bei Jacken oder dickeren Stoffen bis zu 2 cm).

Natürlich bist aber du der Designer und kannst dir selbst aussuchen, ob du ein Kleidungsstück lieber rechts- oder links schließen möchtest. Dies fällt meist nur gelernten Schneidern, anderen Hobbynäherinnen oder Pingel-Inge auf.

Knopflöcher kannst du in zwei Varianten nähen. Hohe Schneiderkunst ist ein Knopfloch, das von Hand genäht wird.

Die schnelle Variante ist die Knopflochfunktion an der Nähmaschine.
Hierbei gibt es Unterschiede bei den Nähmaschinen. Einfache und ältere Nähmaschine haben oft das Knopfloch in vier Schritten, die manuell gewählt werden müssen. Neue, teurere Modelle haben eine Ein-Stufen-Knopflochautomatik.

Tipp: Lies am besten in der Anleitung deiner Nähmaschine nach, welche Funktion deine Nähmaschine hat, wenn du sie noch nicht genutzt hast.

Auch beim Knopfloch empfiehlt es sich vor dem Nähen am fast fertigen Kleidungsstück erst ein Probeknopfloch anzufertigen. Verwende für das Knopfloch speziellen Knopflochfaden. Dies ist etwas dicker als das normale Nähgarn. So sieht das Knopfloch später besser aus und ist auch strapazierfähiger.

Tipp: Bei dehnbaren Stoffen solltest du die Stelle an der das Knopfloch eingenäht wird, mit etwas Einlage verstärken und so unelastisch machen. Denn ansonsten wird das Knopfloch wahrscheinlich „wellig“ und sieht nicht gut aus.

Die richtige Länge des Knopfloches findest du heraus, indem du dein Knopf an das Knopflochfüsschen deiner Nähmaschine legst und am Füsschen die Längeneinstellung vornimmst. Dabei ist der Durchmesser des Knopfes (+1-2mm Spielraum) die richtige Länge. Bei dickeren Knöpfen empfehle ich bis zu 3mm zum Durchmesser dazuzugeben.

Mit ein wenig Übung ist das Anbringen von Knöpfen und das Nähen von Knopflöchern für dich kein Problem mehr!

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Interview und Gewinnspiel: „Shibori – Färben auf Japanisch“ von Johanna Rundel

Wer sich gerne kreativ auslebt, für den ist das Stoffefärben eine weitere Möglichkeit sich individuell Stoffe oder andere Materialien zu gestalten. Besonders angesagt ist momentan das Shibori-Färben.

Ausgehend von einer alten japanischen Färbetechnik entstehen so total modern gemusterte Stoffe oder Papiere. Dieses Jahr ist im EMF-Verlag ein Buch zu dem Thema erschienen. In "Shibori - Färben auf Japanisch" erklärt die Bloggerin und Buchautorin Johanna Rundel, wie das Färben geht und zeigt tolle Beispiele von fertig gefärbten Materialien.

Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen

Ich habe Johanna ein paar Fragen rund um das Shibori-Färben und ihr Buch gestellt:

In deinem Buch „ Shibori – Färben auf Japanisch“ geht es um Shibori. Woher kommt diese Färbetechnik und vor allem, wie kamst du darauf, über das Thema ein DIY-Buch zu schreiben?
Shibori ist eine alte japanische Methode um mittels Abbinden, Falten, Knoten und Stichen, Stoffe mit Indigo in tollen, oft grafischen Mustern zu Färben. Echte Meister feilen bis zu zehn Jahre an der Perfektion EINES Musters.

Ich bin vor drei Jahren das erste mal im Internet darauf gestossen und habe mich sofort verliebt. Und dann habe ich Inspirationen gesammelt rumprobiert und irgendwie das Gefühl gehabt, dass das ein neuer DIY-Trend wird. Und genau so ist es gekommen, dieses Jahr sieht, hört und liest man überall Shibori. Ich habe dem Verlag das Thema vorgeschlagen und auch sie waren sofort Feuer und Flamme. Ja, und so habe ich dann ein Shibori-Buch gemacht.

Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen

Shibori sieht immer wieder anders aus. Wie lange hast du am Buch gearbeitet, bis du für jedes Projekt die perfekte Technik gefunden hast?
Ehrlich gesagt habe ich für die einzelnen Projekte gar nicht so viele Versuche gebraucht. Wenn man sich wochen- nein monatelang mit dem Thema auseinandergesetzt hat, kennt man die Kniffe und Tricks. Das gebe ich natürlich gerne an meine Leser weiter. Und das tolle an Shibori ist ja, dass man nicht wirklich etwas falsch machen kann- die Ergebnisse sehen eigentlich immer schön aus.

Mit der Technik kann man sowohl Papier als auch Stoff färben. Was für Stoffe empfiehlst du zum Färben? Wirkt die Färbetechnik auf verschiedenen Materialien unterschiedlich?
Du solltest auf jeden Fall einen hellen Stoff verwenden, damit man die Muster gut erkennen kann. Außerdem darf der Stoff nicht imprägniert sein, also vor dem Färben immer waschen (ohne Weichspüler!). Zum Färben eignen sich Baumwollstoffe, Viskose, Leinen, Seide oder auch Nessel, der Kunstfaseranteil darf nicht mehr als 20% betragen. Festere Stoffe kannst du besser Falten und in Form bügeln - wie z.B. für die Itajime-Technik. Weichere Stoffe wie Jersey sind gut für die Mokume-Technik, bei der der Stoff mit kleinen Stichen in Falten gelegt wird.

Tula Bio Baumwolle GOTS - weissTula Jersey GOTS – weißCrepe Seide Uni - champagner
Was ist das Lieblingsprojekt von dir aus deinem Buch?
Der Wandbehang hängt bei uns im Flur und erfreut mich jeden Tag aufs neue. Und der Bademantel wird jede Woche in die Sauna ausgeführt. Als Technik liebe ich Sekka besonders - die verschiedenen Schneeflocken-Designs sind immer wieder wunderschön und überraschend, so wie die echten Schneeflocken eben auch.

Hast du schon Ideen für neue Bücher zu anderen DIY-Themen?
Im Oktober erscheinen gleich zwei neue Bücher von mir: Last-Minute Geschenke - für Frauen und Last-Minute Geschenke - für Männer. Mal sehen, was dann als nächstes kommt - an Ideen mangelt es jedenfalls nicht 😉

Vielen Dank für die interessanten Antworten, Johanna!

Keinen Mangel an Ideen kennen vielen Kreativen, doch manchmal hat man nicht das passende Material im Haus. Damit du die Färbetechniken aus dem Buch direk ausprobieren kannst, haben wir für dich einen tollen Gewinn! Shibori - Färben auf Japanisch von Johanna Rundel - Buch auf blog.stoffe.de gewinnen Verlosung:
Passend zu den Projekten aus dem Buch haben wir ein Stoffpaket mit dazu passendem Baumwollgarn für dich zusammengestellt. So kannst du mit dem Gewinn dieser Verlosung und einer Textilfarbe deiner Wahl gleich loslegen und die Färbetechniken ausprobieren!

Um mitzumachen und eins der drei Pakete zu gewinnen, musst du einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Wir wollen wissen: Hast du schon mal das Färben von Stoff ausprobiert?

Bis zum 16.09.2016 23:59 Uhr kannst du an unserem Gewinnspiel teilnehmen!

Bitte beachte, dass dein Kommentar erst nach einer Freischaltung angezeigt wird. Die Freischaltung erfolgt meist innerhalb einer Stunde.

Der Preis wird am Montag, den 19.09.2016, ausgelost und die drei Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erkennt jeder Teilnehmer die nachfolgenden Teilnahmebedingungen an: Das Gewinnspiel ist kostenlos. Jeder Teilnehmer kann nur in eigenem Namen teilnehmen und erhält lediglich nur eine Gewinnmöglichkeit. Die Barauszahlung eines Gewinns sowie ein Umtausch dessen sind ausgeschlossen. Darüber hinaus ist der Gewinn nicht übertragbar. Eine Gewinnauslosung unter allen korrekten Einsendungen findet im Rahmen eines Losverfahrens mithilfe eines Zufallsgenerators statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der ausgeloste Teilnehmer wird per E-Mail benachrichtigt. Die weiteren Formalitäten der Übergabe des Hauptgewinns werden nach der Verlosung individuell mit dem ermittelten Gewinner vereinbart. Alle eventuell anfallenden (Folge-) Kosten, die bei und/oder durch die Nutzung des Gewinns entstehen, wie zum Beispiel zusätzliche Versandkosten, trägt ausschließlich der Gewinner. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber dem Ausrichter der Verlosung.

Tula – unsere Premium Bio Eigenmarke

Du nähst leidenschaftlich gern? Achtest dabei aber nicht nur auf Qualität, sondern auch auf umwelt- und sozialverantwortliche Aspekte? Dann ist unsere eigene Premium Bio Marke Tula genau das Richtige für dich!

„Premium Bio“ bedeutet: Tula ist mit der höchsten Zertifizierungsstufe der Umwelt- und Sozialverträglichkeit bei der nachhaltigen Herstellung von Kleidung & Textilien ausgezeichnet – nämlich GOTS.
Dabei wird die gesamte Produktionskette nach strengen Auflagen geprüft. Wir, aber auch unser Produktionsstandort samt Lager, sind zertifiziert und haben einige Prozesse ändern, optimieren sowie Mitarbeiter schulen müssen, um diesen Standard zu erreichen.


Gestartet ist Tula als reine Bio Meterware. Doch das ist uns nicht genug. Mittlerweile arbeiten wir daran, Tula komplett GOTS zu zertifizieren und so clever auszubauen, dass ihr komplette GOTS zertifizierte Bekleidung selbst nähen könnt! Neben der GOTS Meterware werden wir euch Garne, Knöpfe und Bänder zertifiziert zur Verfügung stellen.

Um die hohe Qualität der Premium Bio Marke Tula sicherzustellen, verlassen wir uns dabei nicht nur auf das GOTS Zertifikat, sondern führen eigene Hausinterne Tests durch und prüfen so die Ware doppelt! Auf diese Weise garantieren wir auch eine Farbechtheit (bei umweltschonenden 40°C) sowie eine besonders niedrige Einlaufquote der Baumwolle beim Waschen.

Unsere Premium Bio Marke Tula besteht zur Zeit aus: Tula Cotton, Tula Style, Tula Kids und Tula Accessories. Während Tula Cotton und Kids bereits zertifiziert sind, stehen schon die nächsten Bio Kollektionen zur Zertifizierung in den Startlöchern: Tula Style und unsere Tula Accessories (engl. für Nähzubehör). Jede Linie hat ihre eigene Philosophie und ein eigenes Konzept:

Tula Cotton

Tula Bio Baumwolle GOTS - grauTula Bio Baumwolle GOTS - mintgrünTula Bio Baumwolle GOTS - sonnengelb
Tula Cotton ist unser unifarbener Alleskönner, der dir bei vielen deiner DIY Ideen hilft: Perfekt allein, oder als Ergänzung – ein ideales Material für Nähanfänger bis hin zu Profis. Es ist genügsam, einfach in der Verarbeitung und gewinnt an Charme durch deine Kreativität! Ein cleveres Farbkonzept, bestehend aus 18 immer verfügbaren Standardfarben und 4 wechselnden Saison-Trendfarben, erleichtert dir das Mixen & Matchen unserer GOTS zertifizierten Premium Bio Kollektion.

Tula Style

Tula Style - Circles - türkisTula Style - Lilly - weissTula Style - Circles - mintgrün
Tula Style bietet deinen kreativen DIY Ideen die passenden kreativen Bio Stoffe. Hier bist du die Designerin: wähle aus top aktuellen und trendigen Designs das richtige für dein Projekt.

Tula Kids

Tula Ritter Bio Baumwolle GOTS - beigeGOTS - Bio Baumwolle Tula Kids Flamingo - weissTula Western Bio Baumwolle GOTS - grün
Unsere Tula Kids Bio Stoffe stehen für Sicherheit für dich und deine Familie. Mit den sympathischen und niedlichen Designs werden deine DIY Ideen Groß und Klein begeistern! Alles GOTS zertifiziert.

In Zukunft gibt es also vieles Neues über Tula zu erfahren, daher lohnt es sich immer wieder bei uns im Sortiment zu stöbern!

P.S.: Demnächst werden neue Qualitäten der GOTS zertifizierten Meterware angeliefert. Gern weiter sagen! 😉

Inspiration für den Sommer: Bikini selber nähen

Hier bei uns im Norden ist der Sommer endlich angekommen - und das bedeutet Zeit zum Bikini selber nähen. Die Sommerurlauber freuen sich darüber am Strand der Nord- oder Ostsee zu liegen und wir Großstädter verbringen jede freie Minute draußen im Beachclub oder an der Elbe.

Was bei einem ausgiebigen Sonnenbad nicht fehlen darf, ist ein selbstgenähter Bikini oder ein Badeanzug. Gerade, wenn die Figur nicht unbedingt den Standardmaßen entspricht, ist es herrlich sich Bademode selbst zu gestalten.

Wir haben verschiedene Badeanzugstoffe im Sortiment. Von den klassischen einfarbigen Stoffen über die in Neonfarben gemusterte und mit sommerlichen Blumenprints bedruckte findest du bei stoffe.de eine tolle Auswahl an Badeanzugstoffen. Und für einen Bikini brauchst du maximal einen halben Meter, egal ob du Bademode für Mollige oder einen Mädchen Badeanzug nähen möchtest.

Bei Pattydoo findest du ein kostenloses Tutorial für einen Triangel Bikini. Und mit unseren Stoffen kannst du den Bikini in verschiedenen Varianten nähen. Wir haben uns mal einen Spaß gemacht und einen Bikini mit verschiedenen Stoffvarianten dargestellt. Das ist Inspiration pur!

Variante Black: Klassisch in Schwarz

Inspiration für die Badesaison: Bikini selber nähen Mit einem schwarzen Bikini hast du einen absoluten Klassiker für die Urlaubsgarderobe genäht. Denn du kannst sowohl das Höschen als auch das Top mit deinen anderen Bikini Teilen kombinieren. So kannst du dir auch im Geschäft ein schönes Teil kaufen und es mit einem passenden und gut sitzenden Selbtgenähtem ergänzen.

Natürlich haben wir die einfarbigen Badeanzugstoffe auch in anderen Farben. Ein knalliges Pink oder Rot ist eher dein Geschmack. Dann kommst du mit einem Klick direkt in unseren Shop.
Badeanzugstoff  - schwarzBadeanzugstoff  - signalrotBadeanzugstoff  - neongelb

Variante Neon: Auffällig in Neonfarben

Inspiration für den Sommer: Bikini selber nähen mit Badeanzugstoffen von stoffe.de Heiße Sommertage machen auch Lust auf Farbe – am besten knallige Neonfarben. Die sehen besonders gut zu leicht gebräunter Haut aus und machen gute Laune. Auch von diesen Stoffen haben wir verschiedene Muster, aber alle in der gleichen Qualität. So kannst du die Stoffe auch untereinander hervorragend kombinieren.
Circus Lycra 2Circus Lycra 3Circus Lycra 5

Variante Blumen: Verspielt mit Blumenmuster

Inspiration für die Sommersaison: Bademode selber nähen Als besonderes Angebot haben wir für euch die Badeanzugstoffe mit Blumenmuster. Von diesen Stoffen konnten wir uns einen schönen Vorrat auf Lager legen und sie euch zum Top Preis von 5,00 € pro Meter anbieten. Die Stoffe sind perfekt für selbstgenähte Bikinis und so ist der Bikini wirklich günstig. Bist du dir also noch nicht sicher, ob das Bademode nähen etwas für dich ist, kannst du es damit erst mal ausprobieren.

Auch hier kommst du mit einem Klick auf das Bild direkt zum passenden Stoff im Shop stoffe.de
Badeanzugstoff Medusa 17Badeanzugstoff Medusa  - lilaBadeanzugstoff Medusa 12
Na, hast du nun richtig Lust bekommen dir für die Sommerwochen noch passende Bademode selbst zu nähen? Tolle Tipps findest du übrigens in den Beiträgen aus dem Badenixen Sew-Along organisiert von Lotti Katzkowski, der bereits die letzten beiden Jahre in der deutschen Blogszene stattgefunden hat. Vielleicht ja auch in diesem Jahr wieder?

Dein Nähhoroskop: Fische

Das Nähhoroskop von stoffe.de - Fische
Fische: 20. Februar - 20. März

Der Fisch näht gerne für Familie und Freunde, die ihm sehr am Herzen liegen. Er hat bereits ein genaues Bild von der fertigen Nähkreation im Kopf und schafft es immer dies umzusetzen. Bevor sein Nähprojekt jedoch nicht beendet ist, darf keiner einen Blick darauf werfen. Erst fertige - und vom Fisch wirklich als gut empfundene Werke - schaffen es in die Öffentlichkeit.

Bist du auch ein kleiner Perfektionist mit gutem Geschmack für Farben und Muster? Dann sind wir sicher, dass bei dieser Stoffauswahl ein Stoff für deine nächste Idee dabei ist:
1) Georgette Coloured Stars 8 2) Free Spirit - Voile Wave - mintgrün 3) Diamond Dance
4)
Cotton Whoopsy Daisy - gelb 5) Baumwolljersey Medium - gelb 6) Chiffon 2
7)
Dupionseide Anuva 23 8) Dekostoff Wasser

DIY-Nacht 2016 – ein Bericht von Christine, unserer Bloggerin

Unter dem Motto „Mach dir deinen Sommer selbst“ fand am Samstag den 9. Juli bereits zum zweiten Mal die DIY-Nacht in Hamburg Bahrenfeld statt. Die drei kreativen Köpfe Anke, Imke und Karina aus der Ateliergemeinschaft im Theodorhof luden zu einer kreativen Nacht ein. DIY Nacht 2016 - Christine von stoffe.de unterwegs

Von 17:00 bis weit nach Mitternacht konnten die 40 Teilnehmer an verschiedenen Workshops teilnehmen. Vom Nähen einer Bluse aus farbenfrohen Free Spirit Stoffen oder eines Seesacks mit Bastboden von Prym über das Knüpfen von Perlenarmbändern, das Falten von Origami und dem Färben nach Shibori-Technik war jeder Workshop eine tolle Möglichkeit sich kreativ auszuprobieren.
DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Christine von stoffe.de berichtet Beim Event wurden alle benötigten Materialien von den großzügigen Sponsoren gestellt, sodass die Teilnehmer einfach vorbeikommen und mitmachen konnten. Vom absoluten Nähanfänger, der sich unter fachkundiger Anleitung von Imke zum ersten Mal an eine Näh- und sogar Overlockmaschine wagte, bis hin zu erfahrenen Näherinnen, die sich mal am Armbänder knüpfen probierten, bot das Event für jeden eine Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln.

Ich nahm als Vertreterin vom Hauptsponsor stoffe.de an der Veranstaltung teil und war sehr begeistert von der kreativen Atmosphäre. Techniken wie das Knüpfen von Armbändern oder das Färben nach Shibori sind nicht so alltäglich für mich wie das Nähen und so war die DIY-Nacht eine tolle Möglichkeit auch mal etwas anderes auszuprobieren. DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Christine von stoffe.de berichtet Eine Tombola mit tollen Preisen und ein leckeres Buffet zum Stärken zwischen den Kreativ-Workshops rundeten das Event ab.

Neben den Teilnehmerinnen, die aus Hamburg und Umgebung kamen, besuchten auch bekannte Bloggerinnen, wie Ina von Pattydoo, Christina von Christinaa, Fredi von Seemannsgarn und Ulli von Hej Hanse die Veranstaltung und mischten sich unter die Teilnehmerinnen. Gemeinsam macht das Kreativsein, doch immer noch mehr Spaß als allein!

Johanna von Johanna Rundel zeigte mit viel Geduld in ihrem Workshop die Techniken für das Shibori-Färben und zeigte auch gleich, was man noch Tolles aus den Probefärbungen herstellen kann.

DIY Nacht 2016 in den Theodorhöfen - Shibori Färben Mein im Workshop entstandenes Notizbuch ist fast zu schade, um es nur mit Notizen zu füllen.

Ich habe bei der zweiten Ausgabe der DIY-Nacht wieder viel Spaß gehabt und freue mich jetzt schon, falls es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Events gibt! Ihr erfahrt natürlich hier im Blog, wenn es eine nächste Veranstaltung gibt!

Dein Nähhoroskop: Wassermann

Das Nähhoroskop von stoffe.de - Wassermann
Wassermann: 21. Januar - 19. Februar

Der Wassermann hat Spaß an bisweilen eher unkonventionellen Nähprojekten. Er steckt voller Ideen und kann seinen Einfallsreichtum beim Nähen perfekt ausleben, wobei er sich nicht unbedingt an Vorlagen hält. Auch seine Farbvarianten sind manchmal als eher ungewöhnlich zu bezeichnen. Seine Kreationen sind vielleicht weniger alltagstauglich, aber in jeder Hinsicht einzigartig.

Farbenfrohe Stoffe sind wirklich genau dein Geschmack? Dann sind wir sicher, dass hier dein neuer Lieblingsstoff bei ist:
1) Jersey Sanni Mini 14 2) Cotton Birnensalat 1 3) Classic Cotton 12 4) Popeline Dots Medium 18
5) Cotton Bacala 6 6) Popeline Round Flowers 2 7) Duplex Dots 5 8) Sweat Jersey Paisley 3